USCC - Sebring: Ganassi-Ford bestimmt Auftakttempo

Scott Dixon legt vor

Keine Flaggen in Sebring: Der USCC-Tross ist gesittet in das Rennwochenende rund um den 12-Stunden-Schlager gestartet. Malucelli zurück im Ferrari-Cockpit.
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Motorsport-Magazin.com - Die erste Trainingssitzung zum diesjährigen 12-Stunden-Rennen von Sebring ist absolviert. Zügigste Kombination zu Beginn: Chip Ganassi Racing mit Scott Dixon auf Riley-Ford. Der amtierende IndyCar-Meister setzte im Verlauf der 60-minütigen Einheit die erste Bestmarke des Rennwochenendes. Genau 1:52,357 Minuten benötigte er, um den 5,9 Kilometer langen Kurs in Zentralflorida einmal zu umrunden.

Die zweitschnellste Runde drehte Alex Brundle im Morgan-Nissan des französischen Oak-Teams. Der Brite war jedoch um eine halbe Sekunde langsamer als sein neuseeländischer Mitstreiter. An der Spitze der Zeitenlisten rangierten somit ein Daytona-Prototyp und ein LMP2-Fahrzeug; die Ränge drei und vier belegten mit Action Express und Michael Shank Racing zwei weitere Rohrahmen-Vehikel, gefolgt von dem Pickett-Oreca an fünfter Stelle.

Ferrari und Aston Martin bei den GT-Startern voran

Überraschenderweise gab es während der gesamten Prozedur keinerlei Unterbrechungen durch gelbe oder gar rote Flaggen, wenngleich insgesamt 59 Boliden die Strecke bevölkerten. Das freie Fahren nutze vor allem Rückkehrer Matteo Malucelli, der nach dem schweren Unfall mit Memo Gidley in Daytona wieder fit ist. Im Ferrari 458 Italia der Risi-Mannschaft fuhr er den besten Umlauf in der GT-Sektion (1:59,394 Minuten).

Der rote Renner um Malucelli sowie seine beiden prominenten Kollegen Giancarlo Fisichella und Gianmaria Bruni kam letztlich vor den C7-Werksautos aus dem Corvette-Lager zu liegen. Allerdings betrug auch hier die Lücke zwischen den beiden erstplatzierten Autos mehr als fünf Zehntel. Es ist davon auszugehen, dass die Akteure frühestens in der Qualifikation ernsthaft Gas geben respektive ihre Karten auf den Tisch legen werden.

Am besten aufgelegt in der GTD-Klasse war derweil James Davison (2:03,762 Minuten). Der Mann aus Melbourne brachte damit die Aston-Martin-Truppe TRG nach vorne. Porsche, Ferrari und Audi teilten sich dahinter die Plätze unter den fünf Besten. Schnellster in der Prototypen-Einheitskategorie PC (Oreca-Chevrolet) war im Übrigen Jon Bennett für Core Autosport. Das nächste Training beginnt um kurz nach 21 Uhr unserer Zeit.


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