USCC - Corvette-DPs dominieren ersten Testtag

Rileys, DeltaWing und LMP2 liegen zurück

Die neue Ära des amerikanischen Sportwagensports wurde mit 58 Fahrzeugen eingeläutet. Beim "Roar Before the Rolex 24" mischte auch ein Deutscher ganz vorne mit.
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Motorsport-Magazin.com - Traditionell früh beginn in den USA die Rennsaison mit den 24 Stunden von Daytona. Der offizielle Test "Roar before the Rolex" zeigte, dass in der Prototypen-Klasse die Corvette-DPs in Sachen Speed eindeutig am besten von den großzügigen aerodynamischen Updates Gebrauch machen konnten. Gleich fünf der neuen Aero-Monster lagen am Vormittag vorn, nachmittags waren es immerhin noch deren drei, im Gesamtklassement vier. Die Bestzeit des Tages holte sich in das Team Action Express Racing mit den Fahrern Sebastien Bourdais, Christian Fittipaldi und Joao Barbosa bereits in der Vormittagssession in 1:38.630 Minuten.

Am Nachmittag setzte sich dann Sprit of Daytona Racing an die Spitze mit einer Zeit von 1:38.898 Minuten, was die zweitschnellste Zeit Tages bedeutete. Unter anderem auf diesem Corvette DP: Der amtierende DTM-Champion Mike Rockenfeller. Die Bestzeit kam aber von Richard Westbrook. Hinter den weiteren GM-DPs von Bob Stallings Racing (Gurney/Fogarty/Law/Gidley) und Wayne Taylor Racing (Taylor/Taylor/Taylor/Angelelli) kam der beste LMP2 auf die gesamtfünfte Position. Ryan Sharp, Ryan Dalziel und David Brabham brachten den HPD ARC-03b auf eine Zeit von 1:40.006. Nur 33 Tausendstel dahinter platzierte sich der beste Riley-Ford von Chip Ganassi Racing.

Neue Fahrzeuge an der GT-Spitze

Porsche North America schnappte sich die GTLM-Bestzeit - Foto: IMSA

In der PC-Kategorie für Oreca FLM09-Prototypen ließ sich Core Autosport in der Vormittagssession eine nahezu sensationelle Zeit von 1:42.468 Minuten notieren, womit Bennett/Braun/Wilkins acht Zehntel schneller waren als die nächsten Verfolger von BAR1 Motorsports (1:43.226). Deren Fahrer Rayhall/Bielefeld/Ducote waren am Nachmittag Schnellste, allerdings war die Zeit deutlich langsamer.

Bei den GTLM-Boliden waren alle Augen auf die neue Corvette C7.R gerichtet, und Corvette Racing enttäuschte nicht: Doppel-Bestzeit in der Vormittagssession. Doch am Nachmittag schlug ein anderes neues Fahrzeug zurück: Nick Tandy fuhr in 1:45.564 Minuten im Evo-Porsche 911 RSR die beste GT-Zeit des Tages. Die beiden Werks-Corvette legten aber mit den Plätzen zwei und drei im Gesamtklassement einen guten Start hin. Dicht dahinter lauern SRT Viper und Aston Martin Racing. Schlechter lief es für BMW: Der Z4 GTE musste seinem eklatanten Topspeed-Nachteil Tribut zollen; immerhin steigerte man sich am Nachmittag um fast eine Sekunde, blieb aber im 47er-Bereich.

In der GTD-Kategorie ließ Flying Lizard Motorsports nichts anbrennen: Bestzeit für den Audi R8 LMS mit der Startnummer 45 in beiden Sessions, am Ende waren Pappas/Canache/Pumpelly sogar die einzigen, die in den 47er-Zeitenbereicht vorstoßen konnten. 1:47.981 Minuten reichten für die Bestzeit, gefolgt vom Porsche 911 GT America von Norman/Stanton/Siedler. Der Audi scheint in Daytona gut zu funktionieren, wie die Plätze drei und vier zeigen: mit GMG und Fall-Line Motorsports sortierten sich zwei weitere Ingolstädter ganz vorn ein.


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