Superbike - WSBK Assen 2017: Die große Vorschau

Alle Infos zum vierten Rennen der Superbike-WM 2017

Das vierte Rennwochenende der Superbike-WM findet auf der Traditionsrennstrecke Assen statt. Alles, was ihr wissen müsst:
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WSBK Assen 2017: Der Zeitplan

Fr., 28.04.2017:
09:45 Uhr - 10:45 Uhr: 1. Freies Training
14:30 Uhr - 15:30 Uhr: 2. Freies Training

Sa., 29.04.2017:
08:45 Uhr - 09:10 Uhr: 3. Freies Training
10:30 Uhr - 10:45 Uhr: Superpole 1
10:55 Uhr - 11:10 Uhr: Superpole 2
13:00 Uhr: Start Rennen 1

So., 30.04.2017:
09:30 Uhr - 09:45 Uhr: Warm Up
13:00 Uhr: Start Rennen 2

Assen 2017: Die Superbike-WM in TV und Live-Stream

Superbike-Fans sind es inzwischen schon gewohnt: ServusTV zeigt auch beide Läufe aus Assen live und in brillantem HD im Free-TV. Nicht so die Kollegen von Eurosport: das erste Rennen hat man wegen einer Terminkollision mit der Snooker-WM ins Pay-TV zu Eurosport 2 abgeschoben. Eine Wiederholung zeigt man am Samstag spät abends auf Eurosport 1. Der Sonntags-Lauf hingegen wird live im Free-TV gezeigt.

Tag Uhrzeit Sender Session
Samstag, 29.04. 12:30 Uhr - 14:00 Uhr ServusTV Rennen 1 (live)
13:00 Uhr - 14:00 Uhr Eurosport 2 Rennen 1 (live)
23:00 Uhr - 23:30 Uhr Eurosport 1 Rennen 1 (Wdh.)
Sonntag, 30.04. 12:35 Uhr - 13:58 Uhr ServusTV Rennen 2 (live)
13:00 Uhr - 14:00 Uhr Eurosport 1 Rennen 2 (live)

WSBK Assen 2017: Das sagt Bradl

Stefan Bradl: "Ich freue mich auf Assen. Es wird nicht nur für das Team ein wichtiges Rennen, sondern auch für uns Fahrer, denn es ist ein neues Wochenende und unser Ziel ist es, besser zu werden als im letzten. Es ist schön, wieder auf dem Bike zu sein. Ich hoffe, das Wetter ist gnädig zu uns, damit wir das Meiste aus unserer Zeit auf der Strecke machen können und herausfinden, wie sich das Bike verhält. Diese Strecke ist anders als die anderen, die wir bisher gefahren sind. Hoffentlich können wir einen Schritt nach vorn machen und sehen, wie es läuft."

WSBK Assen 2017: Blick auf die Werksteams

Kawasaki: Die Vorzeichen könnten für Jonathan Rea kaum besser sein: Fünf Siege und ein zweiter Platz aus sechs Rennen, dazu kommt jetzt mit Assen seine erfolgreichste Strecke. "Ich war hier schon immer sehr stark, mir gefallen einfach das Layout und die Natur der Strecke", so Rea. Kaum verwunderlich also, dass er die letzten fünf Rennen dort gewann. Teamkollege Tom Sykes steht derzeit im Schatten und musste dazu zuletzt eine Krankheit auskurieren.

Ducati: Mit neuen Entwicklungsstufen für Chassis und Elektronik hofft man bei Ducati, den Erfolg aus Aragon bestätigen zu können. Dort konnte Chaz Davies zuletzt die Siegesserie von Rea durchbrechen. "Ich freue mich auf Assen, vor allem da uns zuletzt beim Aragon-Test gute Fortschritte gelungen sind", zeigt sich Davies zufrieden mit den neuen Teilen. Für Marco Melandri geht es darum, ebenfalls die Fortschritte zu bestätigen und um seinen ersten Assen-Sieg zu kämpfen.

Yamaha: Schon in Aragon demonstrierte Yamaha, dass es mit der R1 nach vorne. Daran soll in Assen angeknüpft werden, zumal dies für Alex Lowes und Michael Van Der Mark eine besondere Strecke darstellt. Lowes erreichte hier 2014 sein erstes WSBK-Podium, während Van Der Mark Lokalmatador ist. "Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen. Nach guten Ergebnissen und einem guten Test in Aragon komme ich mit viel Selbstvertrauen nach Assen. Die R1 fühlt sich langsam wie mein Motorrad an", verkündet Van Der Mark mit breiter Brust.

Honda: Für das Honda-Werksteam der Superbike-WM wird es ein besonderes Rennwochenende. Die Truppe feiert auf dem niederländischen Kurs ihr Heimrennen. Dementsprechend hoch ist der Druck, der auf Nicky Hayden und Stefan Bradl lastet. Gleichzeitig erhöht sich aber auch die Motivation, möglichst gut abzuschneiden. "Es ist ein besonderes Rennen, nicht nur für das Team, sondern auch für uns Fahrer", erklärt Bradl. Für den Deutschen ist es das erste Jahr als Superbike-Pilot in Assen. Teamkollege Hayden kann hingegen schon ein dritten dritten Platz im Jahr 2016 vorweisen.

Aprilia: Für Aprilia-Pilot Eugene Laverty wird es das erste Mal auf dem TT Circuit Assen nach seinem Ausflug in die MotoGP. Der ehemalige WSBK-Champion konnte bereits im Jahr 2013 den zweiten Lauf des Niederlande-Wochenendes für sich entscheiden, ein weiteres Mal fuhr er aufs Podium. Auch für seinen Teamkollegen Lorenzo Savadori lief es in Assen bisher gut. Der Italiener konnte im Vorjahr auf den vierten Platz fahren. Die Chancen für ein erfolgreiches Wochenende bei Aprilia stehen also gut.

WSBK Assen 2017: Strecke und Statistik

Der TT Circuit in Assen bestand ursprünglich aus öffentlichen Straßen, wurde aber über die Jahre nach und nach an die Erfordernisse einer modernen Rennstrecke angepasst. Das aktuelle Layout existiert seit 2010. Auf einer Länge von 4,542 Kilometern verteilen sich zwölf Rechts- und sechs Linkskurven. Berüchtigt ist die letzte Schikane vor Start-Ziel, die über die Jahre immer wieder für die endgültige Rennentscheidung herhalten musste.

1992 feierte die Superbike-WM ihr Debüt auf dem TT Circuit in Assen. In diesem Jahr gibt es also ein kleines Jubiläum zu feiern: Seit 25 Jahren macht der Zirkus in den Niederlanden Station. Rekordsieger sind Carl Fogarty bei den Fahrern mit 12 Rennsiegen und Ducati bei den Herstellern mit 25 Erfolgen. In den letzten Jahren war Assen allerdings fest in der Hand von Jonathan Rea: die letzten fünf Rennen gewann der WM-Leader allesamt, zudem stellte er 2015 den Rundenrekord auf.

Assen: Im Kalender seit 1992 (50 Rennen)

KategorieRekord und Fahrer
Rekordsieger: Carl Fogarty (12) / Ducati (25)
Rundenrekord: 1:35.889 (Jonathan Rea / Kawasaki, 2015)
Quali-Rekord: 1:34.357 (Loris Baz / Kawasaki, 2014)
Top-Speed: 303,2 km/h (Michael Van Der Mark / Honda, 2015)

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