Superbike - Magny-Cours: Die Stimmen zum Training

Davies am Freitag für niemanden zu schlagen

Chaz Davies fuhr am Freitag in Magny-Cours in seiner eigenen Liga. Die Stimmen zum Trainings-Freitag:
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1. Chaz Davies (Ducati): "Es ist definitiv ein guter Tag, wenn man beide Session auf P1 beendet. Heute Morgen haben wir uns darauf konzentriert, ein Gefühl zu finden und an kleinen Details gearbeitet. Am Nachmittag haben wir dann am Setting gearbeitet, auch an Möglichkeiten, falls es nass wird. Wir haben eine gute Rundenzeit herausgefahren und waren mit benutzten Reifen konstant. Am Ende der Session sind wir ein bisschen in die falsche Richtung abgedriftet und haben in den Kurven ein bisschen Grip verloren. Aber alles in allem haben wir gute Daten für morgen gesammelt. Wenn es trocken bleibt, sollten wir gut aufgestellt sein."

3. Tom Sykes (Kawasaki): "Ich hatte Probleme mit der Hinterradbremse, deshalb konnte ich am Nachmittag auch nur ein paar Runden fahren. Ich habe trotzdem das Gefühl, als könnten wir im Rennen gut mithalten, denn wir waren konstant. Ich habe nicht für eine schnelle Runde gepusht, was schade ist, weil ich gerne wissen würde, wie sich das Bike anfühlt. Es gibt noch ein paar Dinge, die wir ausprobieren wollen, aber das haben wir nicht mehr geschafft."

4. Jonathan Rea (Kawasaki): "Ich bin schon ziemlich nahe an den schnellen Rundenzeiten, aber ich muss mich immer noch ans Bike gewöhnen. Ich hatte Chatting am Hinterrad in einigen Sektoren. In der Rundenmitte habe ich etwas Zeit verloren, so wie im letzten Jahr. In der ersten Schikane habe ich mich gut gefühlt, aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen."

Alex Lowes landete nach seinem kurzen MotoGP-Ausflug auf dem fünften Rang - Foto: Yamaha

6. Michael van der Mark (Honda): "Es war ein guter Tag, obwohl wir im ganzen FP1 ein technisches Problem hatten, das in dieser Zeit nicht gelöst werden konnte. Ich war erst enttäuscht, aber dann habe ich mich entschieden, den Scooter zu nehmen und die anderen Fahrer auf der Strecke zu beobachten. Davon habe ich viel gelernt. Heute Nachmittag haben wir ein paar große Änderungen am Setup vorgenommen, die perfekt funktioniert haben. Wir haben einen großen Schritt vorwärts gemacht und ich konnte so fahren, wie ich wollte."

8. Lorenzo Savadori (Ioda Aprilia): "Ich habe an diese Strecke tolle Erinnerungen aus dem letzten Jahr, da ich hier die Superstock1000-WM gewinnen konnte. Aber in der Superbike-WM ändern sich die Dinge. Wir haben viel Arbeit vor uns, aber das Gute ist, das wir in der Superpole 2-Session sind. Ich hoffe, dass wir einen guten Job machen werden und es nicht regnet. Bisher ist es nicht schlecht, aber auch nicht so, wie ich erhofft hatte. Wir müssen vor dem Rennen noch viel arbeiten."

10. Jordi Torres (Althea BMW): "Wir haben das Wochenende ziemlich gut begonnen. Es war sogar sonnig, was hier nicht normal ist. Die Strecke ist für die BMW nicht einfach, weil es einige Richtungswechsel gibt. Heute Morgen haben wir versucht, ein bisschen Bewegung am Hinterrad zu eliminieren. Am Nachmittag hatten wir das Problem, dass das Bike in den Kurven gerutscht ist. Morgen werden wir also einen Kompromiss finden müssen."

Markus Reiterberger wurde am Freitag Elfter - Foto: BMW

11. Markus Reiterberger (Althea BMW): "Heute war ein schwieriger Tag. Heute Morgen lief es nicht so schlecht, wir waren Siebter. Am Nachmittag haben wir uns dann aber an einige Problemen versucht. Es war auch heißer, was ich nicht erwartet hätte und das Gefühl war schwer wiederzufinden. Ich habe viel Zeit in der Box verbracht, um eine Lösung zu finden. Natürlich habe ich gehofft, mich für die Superpole 2 zu qualifizieren, aber leider war Jordis Zeit am Ende schneller und er hat mich aus den Top-10 geschmissen. Ich bin enttäuscht."

13. Nicky Hayden (Honda): "Es war kein perfekter Freitag. Wir haben nicht die Pace gehabt, die ich mir erhofft hätte. Es war eine Mischung aus der Umgewöhnung an die Superbikes und fehlendem Speed. Ich bin trotzdem nicht glücklich damit, 1.2 Sekunden von der Pace ab zu sein. Wir haben auch nicht das richtige Setting gefunden. Das Bike hat sich überall bewegt."

15. Davide Giugliano (Ducati): "Ich hätte nicht erwartet, dass ich solche Schmerzen haben würde. Meine Schulter tut nach dem Crash sehr weh, aber dank der Physiotherapie konnte ich heute schon fahren. Ich konnte mich schnell erholen. Zwischen FP1 und FP2 war ich in Behandlung, aber außer einer kleinen Verbesserung ist der Schmerz immer schlimmer geworden, sobald ich wieder auf dem Bike saß. Gemeinsam mit dem Team habe ich entschieden, eine vorübergehende Pause einzulegen. Unter diesen Bedingungen kann man im Trockenen kaum konkurrenzfähig sein, aber im Nassen werden wir es versuchen. Ich werde mich morgen früh entscheiden."

20. Alex De Angelis (Ioda Aprilia): "Es ist eine neue Strecke für mich und genau deshalb hatten wir am Freitag Probleme. Verkompliziert hat das Ganze noch ein unnormales Pumping am Hinterrad während des Bremsens. Wir müssen hart arbeiten, weil uns alles bisher nicht viel weiter gebracht hat. Ich bin weit zurück, aber in der Superpole haben wir noch Zeit. Bis morgen finden wir eine Lösung. Regen könnte uns auch helfen."


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