Superbike - Sykes betrieb Schadensbegrenzung

Baz: Ich konnte nichts machen

Tom Sykes und Loris Baz erlebten in Malaysia alles andere als ein optimales Wochenende. Der Franzose beschrieb den Massen-Crash im ersten Rennen.
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Motorsport-Magazin.com - "Wir konnten ein Podest holen und führen die WM noch immer an, was sehr wichtig ist", begann Tom Sykes nach einem schwierigen Rennsonntag in Malaysia. Im ersten Rennen wurde er von seinem Teamkollegen abgeräumt. "Über das erste Rennen müssen wir wohl nicht viel sagen", meinte er nur. "Es war sehr schade, denn gestern in der Superpole fanden wir etwas am Bike und dadurch waren wir heute im Warm-Up richtig stark." Dem Kawasaki-Pilot war klar, dass die Konkurrenz auf Aprilia sehr schnell sein würde.

Es ist schade für das Team, aber ich hätte nichts machen können
Loris Baz

"Ich ging aber davon aus, dass ich gegen sie kämpfen kann. Ich war im zweiten Lauf etwas eingeschränkt, wodurch das Bike etwas instabil war, denn ich konnte meine rechte Hand nicht komplett nutzen", beschrieb Sykes, der sich beim Sturz im ersten Rennen verletzte. "Es war schwierig, die beiden Jungs an der Spitze davonfahren zu sehen, denn wenn ich fit gewesen wäre, hätte ich ihnen sicher etwas entgegensetzen können. Der dritte Platz ist das Beste, was wir in diesem Rennen hätten holen können. Das war nur Schadensbegrenzung."

"Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start und dann fuhr Alex Lowes in der ersten Kurve innen hinein und wir waren nebeneinander. Ich wollte ihn in der zweiten Kurve einfach nur überholen. Tom bremste wirklich hart, damit er niemanden vor sich berührt und ich musste dann genauso stark bremsen. Als ich das tat, rutschte mir das Vorderrad weg und mein Bike beförderte ihn und Alex ins Aus. Es ist schade für das Team, aber ich hätte nichts machen können", beschrieb Loris Baz den Hergang im ersten Rennen.

Im zweiten Rennen versuchte der Franzose an den Top-3 dranzubleiben. "Aber an den Kurvenausgängen fehlte uns etwas Grip. Das ist hier schlechter als auf anderen Strecken, denn die Geraden nach den Kurven sind wirklich lang. Ich habe auf allen Geraden Zeit verloren, habe diese aber in anderen Abschnitten der Strecke wieder gutgemacht", schilderte Baz, der nach dem Rennabbruch eine kleine Änderung vornahm. "Ich konnte aber nicht mehr machen. Vielleicht hätte ich Vierter werden können, aber mir ist das Hinterrad in der letzten Runde weggerutscht und Toni Elias überholte mich auf der Geraden, das war's dann."


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