Superbike - Sykes schlägt auf heimischem Terrain zu

Startschuss in Donington: Kampf um die britische Krone

Tom Sykes sicherte sich am Ende eines vollgepackten Superbike-Tages in Donington die Bestzeit vor Sylvain Guintoli und Loris Baz.
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Motorsport-Magazin.com - In England ist alles anders und das gilt nicht nur für das Wetter. Nachdem es am Donnerstag heftig geregnet hatte, fanden die Superbike-Piloten zum ersten Trainingstag in Donington Park wieder trockene Bedingungen vor - obwohl ihnen ein paar Tropfen zum Ende des dritten Freien Trainings in die Quere kamen. In Donington wurde das dritte und entscheidende Training für die Superpole bereits auf den Freitag vorverlegt. Am Samstag fahren die WSBK-Piloten lediglich ihr viertes Training und die Superpole.

Am Ende des ersten Tages hatte Tom Sykes klar das Sagen. Der amtierende Weltmeister gab eine Spitzenzeit von 1:27.840 Minuten vor und sicherte sich damit das beste Ticket zum direkten Durchmarsch in Superpole zwei. Auch Sylvain Guintoli und Loris Baz konnten sich nicht beklagen, sie landeten mit 0.292 und 0.392 Sekunden Rückstand auf den Plätzen zwei und drei. Allerdings stürzte der Franzose während der Session. Jonathan Rea und Alex Lowes angelten sich die letzten Positionen unter den Top-5.

Davide Giugliano folgte als Siebter, verlor aber schon über eine Sekunde auf den Führenden. Chaz Davies, Eugene Laverty und Leon Haslam waren die letzten, die sich direkt für den zweiten Superpole-Durchgang qualifizieren konnten. Auch Davies flog in den letzten Trainingsminuten ab. Niccolo Canepa hielt derweilen die EVO-Führung als Elfter vor Leon Camier und Christian Iddon. Ayrton Badovini, David Salom, Toni Elias, Fabien Foret, Jeremy Guarnoni, Claudio Corti und Andrea Andreozzi schnappten sich die letzten Plätze für die Qualifikation, müssen in Superpole eins aber um die besten beiden Ränge kämpfen.

Das erste Freie Training

Baz gab die Bestzeit am Morgen vor. Mit 1:28.453 Minuten fuhr der Franzose 0.223 Sekunden schneller als Lokalmatador und WSBK-Rookie Lowes. Sykes reihte sich auf Position drei vor Rea und Guintoli ein. Haslam, Laverty, Melandri, Giugliano und Davies bildeten die Top-10. Canepa war als Elfter mit 1.616 Sekunden Rückstand bester EVO-Pilot. Sheridan Morais und Elias hatten mit technischen Problemen zu kämpfen.

Das zweite Freie Training

In der zweiten Session des Tages hatte Giugliano die Nase mit einer Bestzeit von 1:28.082 Minuten vorn. Baz folgte nur 0.099 Sekunden hinter dem Italiener, während Lowes den dritten Rang vor Sykes und Guintoli belegte. Laverty, Rea, Haslam, Davies und bester EVO-Canepa belegten beim zweiten Durchgang die Top-10. Melandri büßte 1.380 Sekunden auf Giugliano ein und wurde Elfter. Peter Sebestyen kam von der Strecke ab, während Canepa, Morais und Corti sich mit technischen Problemen rumschlugen. Nach einem Sturz von Guarnoni in Kurve zehn wurde die Session kurz unterbrochen, aber später fortgesetzt.


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