Superbike - Giugliano bleibt in Assen ungeschlagen vorn

Melandri und Davies jenseits der Top-10

Davide Giugliano sicherte sich mit seiner Bestzeit vom Freitag auch im dritten Freien Training von Assen die Spitze. Das Kawasaki-Duo verfolgte ihn.
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Motorsport-Magazin.com - Der Samstagmorgen in Assen begann für die Piloten der World Superbike mit dem dritten Freien Training, in dem sie die letzte Chance haben, sich direkt für die zweite Superpole zu qualifizieren. Nur die schnellsten zehn Fahrer kommen direkt weiter. Die Piloten auf den Plätzen elf bis 20 kämpfen am Samstagnachmittag in der ersten Superpole zunächst um die beiden Top-Positionen, die sie in den zweiten Durchgang befördern.

Das dritte Freie Training wurde schon nach wenigen Minuten unterbrochen. Öl auf der Strecke hatte zu zahlreichen Stürzen geführt. Nach kurzer Unterbrechung fuhren die Piloten ihr Training weiter, bis knapp vier Minuten vor Sessionende erneut Öl auf der Strecke war und die Session wieder unterbrochen werden musste. Alles kein Problem für Davide Giugliano. Denn der Italiener drehte zwar auch im dritten Freien Training schnelle Runden, behielt die Spitzenposition aber dank seiner Spitzenzeit von 1:35.396 Minuten, die er am Freitagnachmittag in den Asphalt gebrannt hatte.

Allerdings konnten sich beide Kawasaki-Piloten verbessern und an Jonathan Rea vorbeidrängen. Tom Sykes belegte mit 0.320 Sekunden Rückstand den zweiten Rang, sein Teamkollege Loris Baz folgte nur wenige Hundertstelsekunden dahinter. Rea musste sich mit Platz vier begnügen. Sylvain Guintoli eroberte den fünften Rang. Eugene Laverty belegte Platz sechs. Dicht hinter ihm folgte Niccolo Canepa. Der beste EVO-Pilot büßte nur 0.678 Sekunden auf die Bestzeit Giuglianos ein.

Toni Elias steigerte sich und schnappte sich den achten Rang, nur knapp vor Alex Lowes. Leon Haslam war als Zehntschnellster der Letzte, der den direkten Einzug in die zweite Superpole schaffe. Marco Melandri hatte auf Platz elf das Nachsehen. Chaz Davies fuhr zu Rang zwölf und war der erste Pilot, der über eine Sekunde auf die Spitze verlor. Leon Camier auf der EVO-BMW folgte auf Rang 13, nur knapp vor Bimota-Fahrer Ayrton Badovini und David Salom.


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