Superbike - Kawasaki kommt mit breiter Brust nach Assen

Schwung aus Aragon mitnehmen

Das zweite Rennwochenende der WSBK-Saison im Motorland Aragon dominierte Kawasaki in beeindruckender Manier. Daran möchte man in Assen anschließen.
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Motorsport-Magazin.com - Zwei Weltmeisterschaftsläufe wurden vor knapp zwei Wochen in Aragon ausgetragen, zwei Mal holten Tom Sykes und Loris Baz einen Doppelsieg für Kawasaki. Souveräner kann man ein Rennwochenende eigentlich nicht bestreiten. Dabei zählt Aragon gar nicht zu den Lieblingstrecken der Kawasaki, ganz im Gegenteil zum nächsten Kurs im Kalender, dem TT Circuit im niederländischen Assen. "Assen ist eine Strecke, auf der die Ninja sehr gut funktioniert, also hoffe ich, dass ich ein weiteres starkes Wochenende haben kann. Wir waren hier in der Vergangenheit immer stärker als zum Beispiel in Aragon. Unser Ziel muss es also sein, die gute Form aus Spanien hier mit her zu nehmen. Im letzten Jahr sind wir nach einem schwachen Saisonstart Weltmeister geworden. In dieser Saison haben wir viel besser begonnen und ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen", meint der amtierende Champion Tom Sykes.

Ich fühle mich derzeit sehr stark und wohl auf dem Motorrad.
Loris Baz

Auch sein Teamkollege Loris Baz strotzt aktuell nur so vor Selbstbewusstsein: "Ich fühle mich derzeit sehr stark und wohl auf dem Motorrad. Jedes Mal wenn ich auf das Bike steige bin ich nun schnell und muss nicht mehr so extrem pushen um mit der Spitze mithalten zu können." Die schnelle Strecke in den Niederlanden sollte für den großgewachsenen Franzosen ein weiterer Vorteil sein. "Assen hat hauptsächlich schnelle Kurven und das kommt mir entgegen. In solchen Passagen war ich schon immer schnell, weiß aber nicht ob es an meiner Größe liegt oder ob ich einfach weniger Angst habe", rätselt Baz.

Salom auf dem Weg der Besserung

Auch für David Salom, der im Kawasaki-Werksteam eine EVO-Maschine pilotierte, verlief das Wochenende in Aragon nach Wunsch. Er belegte die Ränge 13 und elf, was den Positionen zwei und eins in der EVO-Wertung entspricht. Somit konnte der Spanier trotz Schmerzen an seinem operierten Handgelenk die Führung in der Klasse verteidigen. "Ich fühle mich bereits wohler als in Aragon, nachdem ich viel Physiotherapie gemacht habe. Dennoch darf ich es noch nicht übertreiben", erklärt Salom im Vorfeld. So kommt auch er zuversichtlich in die Niederlande: "Assen macht mir sehr viel Spaß obwohl du keine Zeit hast um dich geistig etwas zu entspannen, weil es ständig Richtungswechsel gibt. Die Strecke sollte gut für mich sein, weil es nicht viele harte Bremspunkte gibt. Mein Bike sollte gut funktionieren."


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