Superbike - Ducati: Stürze und andere Probleme

Am Podest vorbeigeschrammt

Für die Ducati-Piloten Chaz Davies und Davide Giugliano liefen die Aragon-Rennen nicht nach Plan. Nun blicken die beiden in die Zukunft.
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Motorsport-Magazin.com - Chaz Davies schnupperte im ersten Rennen im spanischen Aragon als Vierter wenigstens am Podium, im zweiten Lauf ging er zu Boden. "Das erste Rennen lief nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, trotz der Platzierung", gab der Brite zu. "Ich hatte einen schlechten Start und hing dann lange hinter zwei Aprilias fest." Letztlich überholte er sie und baute einen Fahr-Rhythmus auf. Im weiteren Verlauf des Rennen baute allerdings die Reifen-Performance ab, weshalb letztlich kein besseres Ergebnis mehr möglich war.

"Für das zweite Rennen haben wir einige Veränderungen vorgenommen, aber vom Start weg war die Front des Bikes ziemlich nervös." Davies versuchte, für das Rennende Reifen zu sparen, aber dann verlor er den Grip am Vorderrad und stürzte. "Die Streckenposten wollten mich nicht weiterfahren lassen, obwohl mein Bike noch lief. Es war ein enttäuschender Tag, denn ich denke, Davide und ich waren heute in der Lage, auf das Podium zu fahren." Man habe wichtige Daten gesammelt, so Davies, der nun voller Optimismus auf die restliche Saison blickt: "Jetzt kommen Strecken, die der Ducati besser liegen sollten."

Es war ein schwieriges Wochenende für uns
Davide Giugliano

Sein Teamkollege Davide Giugliano konnte nur die Plätze acht und sieben verbuchen, wobei ihm Jonathan Rea in die Quere kam. "Es war ein schwieriges Wochenende für uns", seufzte der Römer. "Heute Morgen hatten wir gute Chancen. Wir hätten die starken Kawasakis zwar nicht schlagen können, aber das Podium war definitiv in Reichweite." Die Berührung mit Rea habe ihm die Podest-Chancen geraubt, aber das Team sei nahe dran gewesen.

"Im zweiten Rennen hatte ich wirklich Probleme, die Bedingungen waren viel heißer und der andere Hinterreifen hat es uns auch nicht leichter gemacht." Bereits im Vorfeld machte Ducati kein Geheimnis daraus, dass Aragon eine der schwierigsten Strecken sein würde und daher gab sich Giugliano zumindest über die Verbesserungen zufrieden. "Das Bike hat sich so sehr verbessert, dass wir so nahe an der Spitze sein konnten. Mein Team hat wirklich gut gearbeitet und das Bike war gut zu fahren."


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