Superbike - Gemischte Gefühle bei Pata Honda

Rea auf eins, Haslam verschwendet Zeit

Jonathan Rea setzte am ersten Tag in Aragon die Bestzeit. Sein Teamkollege Leon Haslam war nicht so glücklich mit dem Ergebnis.
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Motorsport-Magazin.com - Nach seiner Bestzeit am ersten Trainings-Tag in Aragon (1:58.180 Minuten) war Jonathan Rea natürlich sehr zufrieden: "Es war ein wirklich guter Start ins Wochenende." Eine gute Basis sei vorhanden, nun müsse an der Optimierung der Motorbremse gearbeitet werden. "Als wir das letzte Mal hier waren, lief es ziemlich gut, aber die veränderten Bedingungen könnten Probleme verursachen. Heute Nacht können wir noch ein bisschen am Chassis arbeiten", so Rea.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Pace", verrät der Brite. Morgen müsse wegen der Veränderung des Zeitplans ein Long-Run gefahren werden. Auch das möglicherweise kühlere Wetter am Renntag müsse im Hinterkopf behalten werden. "Wir haben zwei Optionen für den Hinterreifen, die wir ausprobieren müssen. Wir müssen sehen, ob unser bevorzugter Reifen bei den kühleren Temperaturen um 10.30 Uhr arbeitet", erklärt Rea.

Die meiste Zeit der Morgen-Session war vergeudet
Leon Haslam

Auf der anderen Seite der Box war Leon Haslam mit seiner Tagesleistung (1:59.103 Minuten und Platz neun) nicht uneingeschränkt zufrieden. "Die meiste Zeit der Morgen-Session war vergeudet, als wir versuchten, das Bike auf den neuen Motor einzustellen", so Haslam. Aber seine Techniker konnten zwischen den beiden Sessisons einiges zum Guten verändern: "Meine erste fliegende Runde war 1,3 Sekunden schneller als alle, was ich am Morgen gefahren bin. Das war ein guter Fortschritt."

"Ich war auf dem Reifen konstant, aber gegen Ende war ich auf einem neuen Reifen schneller", verdeutlicht Haslam. Anschließend geht der Brite hart mit sich selbst ins Gericht: "Ich habe viele Fehler gemacht und wurde im Verkehr aufgehalten, deshalb bin ich leidlich zufrieden mit der Performance am Nachmittag."

Vom Gefühl her hätte die Runde ohne die Probleme eine hohe oder eine mittlere 1:58 sein können. "Wir haben noch Arbeit vor uns, aber Johnny [Rea] hat seine Runde zusammenbekommen, deshalb wissen wir, dass das Bike hier gut arbeiten kann." Am Samstag liegt das Hauptaugenmerk darauf, es für die Superpole in die Top-10 zu schaffen und in den kühleren Bedingungen für Sonntag zu testen.


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