Superbike - Lowes trotz Sturz im dritten Training weiter vorn

Überraschungen an der Spitze

Wie schon am Freitag sicherte sich Alex Lowes auch am Samstagmorgen auf Phillip Island die Trainingsbestzeit. Eugene Laverty komplettierte die Suzuki-Spitze.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem sich die Mehrheit der Superbike-Piloten noch am Freitag über mangelnden Grip und Wind auf Phillip Island beschwerte, verbesserten sich die Bedingungen zum dritten Freien Training des Auftaktwochenendes am Samstagmorgen. Dank des neuen Qualifikationsformates, in dem nur noch zwei Superpole-Durchgänge gefahren werden und wie in der MotoGP die schnellsten zehn Fahrer aus den ersten drei Trainingssitzungen direkt in den zweiten Durchgang weiterkommen, kämpfte das komplette Feld schon früh um die besten Ränge.

Die schnellste Runde legte erneut WSBK-Rookie Alex Lowes zurück. Brite schraubte seine Trainingszeit vom Freitag um knapp sechs Zehntelsekunden auf 1:30.566 Minuten herunter. Allerdings stürzte der Suzuki-Pilot in den letzten Minuten der Session in Kurve elf, schlug sich den linken Knöchel an und zieht so als Erster in den zweiten Superpole-Durchgang ein. 0.235 Sekunden hinter Lowes folgte sein Teamkollege Eugene Laverty, der das Ducati-Duo aus Davide Giugliano und Chaz Davies nur knapp hinter sich lassen konnte.

Weltmeister Tom Sykes fuhr die fünftschnellste Runde, klassierte sich aber nur knapp vor Niccolo Canepa, der auf der EVO-Panigale für eine weitere Überraschung sorgte und nur 0.499 Sekunden auf Lowes verlor. Sylvain Guintoli und Jonathan Rea folgten dem Italiener. Marco Melandri stürzte schon nach nur zehn Trainingsminuten, fiel allerdings nur auf Rang neun zurück und löst damit das Ticket zur zweiten Superpole. Loris Baz sicherte sich mit Rang zehn den letzten direkten Platz im zweiten Durchgang.

Alle Verfolger kämpfen in Superpole eins noch einmal um die besten Zeiten. Die besten zwei Fahrer können sich die letzte Chance auf die besten zwölf Startplätze offenhalten. Toni Elias war mit 0.846 Sekunden Rückstand auf Position elf der erste Fahrer, der den Umweg über Superpole Q1 nehmen muss. Leon Haslam folgte dem Spanier und war der letzte Pilot, der weniger als eine Sekunde auf Lowes Trainingsbestzeit einbüßte. Glenn Allerton, David Salom und Fabien Foret komplettierten die Top-15 auf ihren EVO-Maschinen.


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