Superbike - Viel Arbeit für Yakhnich und MV Agusta

Probleme und viel Zeit in der Box

In diesem Jahr tritt das Team Yakhnich Motorsport mit MV Agusta in der WSBK an. Im Vorjahr fuhr man noch mit Yamaha in der Supersport-WM. Ein großer Schritt.
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Motorsport-Magazin.com - Die eingeschränkten Testmöglichkeiten fallen Yakhnich Motorsport auf den Kopf: im Winter wurde der Wechsel von Yamaha zu MV Agusta und der Aufstieg in die Superbike-Weltmeisterschaft vollzogen. Entsprechend groß war das Arbeitspensum der Piloten beim Test auf Phillip Island. Ex-MotoGP-Pilot Claudio Corti legte den Fokus auf die Weiterentwicklung der F4 RR und wurde am Ende des zweiten Testtages nur auf Rang 15 geführt.

"Am Montag ist es gut gelaufen", erzählt Corti. "Wir haben hart gearbeitet, um unsere Ziele zu erreichen. Am Dienstag habe ich einen Fehler gemacht und bin gestürzt. Wir haben verschiedene Einstellungen ausprobiert, um ein schnelles Bike zu bekommen, deshalb konnte ich nicht in meiner entspannten Art arbeiten."

Das Problem war ein Sturz: "Der Sturz hat uns behindert, denn es ist nicht einfach, nach einem Sturz den Speed wiederzufinden. Wir hatten mehr Probleme als in Portugal." Dennoch gibt sich Corti kämpferisch: "Die Hauptsache ist, dass wir nicht am Anfang schon aufgeben, denn das Entwickeln ist nicht einfach."

In der Supersport-WM können die Yakhnich-Piloten dem Saisonstart optimistischer entgegenblicken: Jules Cluzel belegte beim Testen Platz vier, Vladimir Leonov Position acht. Trotzdem hatte Cluzel gelegentlich das Gefühl, ihm wäre eine schwarze Katze über den Weg gelaufen: "Wir haben viel probiert, aber nichts hat funktioniert." Letztlich habe man das Problem aber gefunden und aussortiert. Jetzt hofft Cluzel auf ein positives Renn-Ergebnis.


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