Superbike - BMW baut auf Barrier

Werksbikes auf anderem Niveau

BMW Motorrad Italia Chef Andrea Buzzoni begrüßt die neue EVO-Kagtegorie und hofft mit Sylvain Barrier ganz vorne mitzumischen.
von

Motorsport-Magazin.com - BMW Motorrad Italia startet 2014 nach dem Rückzug von BMW mit Sylvain Barrier in der EVO-Klasse. "Das wird unser viertes Jahr mit uns und zusammen haben wir bereits großartige Ergebnisse erzielt", spielte BMW Motorrad Italia Chef Andrea Buzzoni auf den Superstock1000-Titel des Franzosen an. "Unser neues Projekt ist auf zwei Säulen aufgebaut: Die eine ist der Fahrer und die andere das Team, das die besten Experten mitbringt, die BMW Italia bisher gesehen hat. Ich spreche über unseren Sport- und Technikleiter Dino Acocella, der schon in der STK mit uns begonnen hat, sich aber in den letzten beiden Jahren auf die SBK konzentriert hat. Er ist der perfekte Mann für die neue EVO-Kategorie."

Die EVO-Klasse wird den Teams helfen viel Geld am Motor und der Elektronik zu sparen
Andrea Buzzoni

Crewchief wird Rossano Innocenti sein, der in den letzten sieben Jahren jeweils drei Superstock 1000 Titel mit Ducati und BMW Italia abräumte. "Ich kann sagen, dass wir zu unseren BMW Italia Wurzeln zurückkehren", fuhr Buzzoni fort, der weiterhin in regem Kontakt mit BMW Motorrad bleiben will, die trotz Ausstieg einen Techniker zur italienischen Crew berufen. Auf technischer Seite fühlt sich die Crew gut für die neue Klasse gerüstet. "Wir haben ein exzellentes Grundpaket. Die EVO-Klasse wird den Teams helfen viel Geld am Motor und der Elektronik zu sparen, die normalerweise stark vom Hersteller abhängt. Ich denke nicht, dass ein privates Team bei den aktuellen WSBK-Regeln auf das Niveau der Werksteams kommen kann - was Motor, Elektronikentwicklung, investiertes Geld und Fachkenntnisse angeht", so Buzzoni.

In der EVO-Klasse hänge alles von Fahrer, Bike und Team ab. "Leistungsmäßig - wie wir in Portimao beim ersten Test sehen konnten - gibt es an Motor und Elektronik nicht viel Raum für Verbesserungen, was bedeutet, dass die Arbeit am Chassis den größten Unterschied macht. Beim Kurvenausgang sind die richtigen WSBK-Maschinen auf einem ganz anderen Niveau, aber beim Kurvenspeed ist die Lücke nicht so groß", schilderte der Teamleiter seine Beobachtungen. Buzzoni vertraut aber komplett auf seinen Schützling, obwohl der besonders bei den Rennstarts nicht immer ganz vorne dabei ist. "Wir müssen daran arbeiten. Auf der anderen Seite bin ich aber wirklich zuversichtlich, was sein Renntempo und die Konstanz angeht, denn Sylvain hat schon in den letzten Jahren wie ein Superbike-Pilot trainiert."


Weitere Inhalte:

nach 10 von 12 Rennen
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x