Superbike - Lockerung der Einstiegskriterien für die WSBK?

Bimota sorgt für Debatten

Die Superbike-WM brüstet sich seit jeher mit ihrer Nähe zur Serie. Diese steht durch den geplanten Einstieg von Bimota auf dem Spiel.
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Motorsport-Magazin.com - Der am Montag verkündete Einstieg des italienischen Kleinserienhersteller Bimota in die Superbike-WM sorgte in den vergangenen Tagen für Verwirrung. Der Grund: Die geplante Einsatzmaschine BB3 erfüllt die geforderte Mindestmenge an Serienmotorrädern des entsprechenden Modells nicht. Daher dürfte es durch den Weltverband eigentlich keine Homologation für die WSBK geben. "Die FIM heißt neue Motorradhersteller gerne in ihren Weltmeisterschaften willkommen. Es gibt allerdings Regeln und Anforderungen, die erfüllt werden müssen", schriebt der Weltverband in einer Aussendung am Freitag.

Aktuell müssen von allen in der Superbike-WM eingesetzten Motorrädern innerhalb von zwei Jahren insgesamt 2.000 Stück für die Serie produziert werden. Bimota soll von der BB3 allerdings weniger als 200 Stück pro Jahr produzieren. Die FIM kündigte in ihrer Aussendung aber an, dass die Homologationskriterien geändert werden könnten. "Die für die Homologation notwendige Minimalzahl an produzierten Motorrädern wird in regelmäßigen Abständen untersucht um auf den aktuellen Motorradmarkt eingehen zu können. Wir haben innerhalb der Superbike-Kommission eine Debatte begonnen, um diese Zahl anzupassen. Eine offizielle Ankündigung wird Ende Januar erfolgen." Bis dahin müssen Bimota und das Einsatzteam Alstare noch um ihren Start in der WSBK zittern.


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