Superbike - Die Stimmen der Top-3 nach Lauf 2

Laverty staunt über eigene Zeit

Eugene Laverty freute sich nach dem zweiten Platz im ersten Lauf auf Phillip Island, dass es im zweiten Rennen zum Sieg gereicht hatte.
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Motorsport-Magazin.com - Mit einem neuen Phillip-Island-Rundenrekord von 1:31.168 Minuten in der vorletzten Runde übernahm Eugene Laverty die Führung im zweiten Rennen und brachte den Sieg sicher nach Hause. "Ich war über die Rundenzeit selbst ziemlich überrascht und unsicher, ob es überhaupt stimmt. Schließlich war das echt schnell und dann gerade noch zum Rennende", gab er verblüfft zu. Doch besonders nachdem es im ersten Rennen nicht zum Sieg gereicht hatte, freute sich der Nordire umso mehr über den Triumph.

Ich habe den Hinterreifen dieses Mal etwas mehr abgefahren und trotzdem konnten wir am Ende noch solche Rundenzeiten fahren
Eugene Laverty

"Ich habe den Hinterreifen dieses Mal etwas mehr abgefahren und trotzdem konnten wir am Ende noch solche Rundenzeiten fahren. Die RSV4 schont die Reifen wirklich", stellte Laverty fest. Nach seiner Verletzung im letzten Jahr seien 45 Punkte am ersten Rennwochenende eine gute Ausbeute und ein guter Ausgangspunkt für den Rest der Saison. Der Aprilia-Pilot ergänzte: "Ich bin glücklich. Wir haben das Bike kontinuierlich verbessert. Jetzt bin ich bereit für noch mehr Action."

Für Teamkollegen Sylvain Guintoli hatte es nicht zum Doppelsieg gereicht, trotzdem fand der Zweitplatzierte viel Positives: "Diesmal hatte ich einen guten Start und war schnell vorn. Ich wollte einfach ein gleichmäßiges Tempo fahren, konstant bleiben und die Reifen schonen, was auch gut funktioniert hat. Aber fünf Runden vor Rennende sah ich dann Eugene direkt hinter mir. Ich habe hart gepusht, aber am Ende war er etwas schneller als ich." Dabei bemerkte der Franzose, dass sein Teamkollege eine ähnliche Strategie wie er selbst im ersten Lauf verfolgt hatte. "Ich bin sehr glücklich zum ersten Mal auf der Aprilia gleich einen ersten und zweiten Platz zu holen. Das Team ist super und ich danke ihnen sehr. Jetzt freue ich mich auf Aragon."

An Aprilia dranbleiben

Marco Melandri kämpfte das ganze Wochenende über mit einer alten Schulterverletzung. "Nach dem ersten Rennen ging es mir wirklich sehr schlecht und ich wusste nicht genau, ob ich überhaupt fahren kann. Aber ich habe versucht mein Bestes zu geben, besonders weil die anderen beiden vor mir so stark waren", erläuterte der Dritte. "Das Ergebnis war nach dem Desaster im ersten Rennen sehr gut für mich. Ich bin sehr glücklich, weil mein Team wirklich gut gearbeitet hat. Jetzt müssen wir aber an der Aprilia dranbleiben, die stärker zu sein scheint als unsere Maschine", erklärte der Italiener den Plan. Bis zum nächsten Rennen in Aragon wird sich Melandri an der Schulter operieren lassen, um dann komplett fit durchzustarten.


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