Superbike - Sykes mit erhobenem Haupt aus der Saison

2013 mit Konstanz zum Titel

Tom Sykes gelang 2012 beinahe die Sensation, mit der Kawasaki den Titel zu holen. Er scheiterte um einen halben Punkt, ist aber stolz auf das Erreichte.
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Motorsport-Magazin.com - Ein Herzschlagfinale in Magny-Cours entschied den Titel in der Superbike-Weltmeisterschaft. Tom Sykes gewann das letzte Rennen, verfehlte aber die Meisterschaft um einen halben Punkt. Zwar war es von Anfang an sein Ziel, um den Titel zu kämpfen, doch auch ohne Titelgewinn gelang ihm und seinem Team Großes: Nach über einer Dekade fernab der Weltspitze war Kawasaki wieder eine erstzunehmende Größe bei den Superbikes. Vor allem in der Qualifikation unterstrich Sykes seine Extraklasse: Neun Pole Positions holte er im Laufe der Saison.

Ich bin sehr zufrieden im Hinblick auf 2013 und es beruhigt mich, dass ich endlich Konstanz in meine Leistungen gebracht habe.
Tom Sykes

"Ich habe viele Kommentare von Leuten gehört, die meinten, ich hätte eine Chance vertan, aber das sehe ich gar nicht so", sagte der 27-jährige. Wir haben dieses Jahr einen guten Job gemacht und uns selbst in einer guten Position wiedergefunden. Ich stehe mit meinem Crewchief in regem Kontakt, und wenn wir in Australien schon gewusst hätten, was wir jetzt wissen, wären wir noch schneller gewesen." Grund genug, für die kommende Saison optimistisch zu sein.

"Ich bin sehr zufrieden im Hinblick auf 2013 und es beruhigt mich, dass ich endlich Konstanz in meine Leistungen gebracht habe", so der fünffache Rennsieger weiter. Wichtig ist dabei die Motivation im Team: "Ich bin dank Kawasaki bei einem großartigen Hersteller. Alle konnten sehen, wie viel Arbeit wir in das Projekt gesteckt haben. Es war eine massive Teamanstrengung. Wir haben richtig auf die Pauke gehauen und es lief gut." Für die kommende Saison seien die Erwartungen hoch, aber er selbst habe das Gefühl, alles gut unter Kontrolle zu haben.

Das machte er an einem Beispiel fest: "In Magny-Cours, dem Finalrennen, war ich Zweiter in der Meisterschaft, als ich angereist bin und hatte einen hohen Druck, Leistung zu zeigen. Im Großen und Ganzen habe ich das sehr gut hinbekommen. Wir hatten einige Defizite im Regen und so habe ich versucht, das beste Resultat zu holen, bei dem ich das Gefühl hatte, sicher zu sein, und so viele Punkte wie möglich einzufahren. Dieses Maximum war der dritte Platz. Das zweite Rennen, das die Meisterschaft entscheiden sollte, habe ich gewonnen, worauf ich sehr stolz bin."


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