Superbike - Biaggi will mit Vollgas in den Endspurt

Eugene Laverty mit neuer Sitzposition in Silverstone

Max Biaggi konnte ausgerechnet auf seiner Paradestrecke in Brünn keine Traumergebnisse holen, dafür soll es in Silverstone wieder mit dem Podium klappen.
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Motorsport-Magazin.com - Die Superbike Weltmeisterschaft startet in Silverstone in die finale Saisonphase. Fünf Stationen stehen noch an und der derzeit WM-Führende Max Biaggi würde seinen Vorsprung gern in den nächsten WM-Titel umwandeln. Doch dafür muss der Italiener bessere Leistungen bringen als zuletzt in Brünn, denn Konkurrent Marco Melandri wittert nach seinem Doppelsieg in Tschechien seine Chance und auch Superpole-Ass Tom Sykes (Kawasaki) könnte noch gefährlich werden.

"Brünn hat schon einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen", gab der Aprilia-Fahrer zu. "Wir müssen aber nach vorn blicken und versuchen, das Blatt wieder in unsere Richtung zu wenden. Wir haben in der Zwischenzeit daran gearbeitet, unsere Probleme in den Griff zu bekommen, aber bis zum ersten Training werden wir nicht wissen, wie erfolgreich wir dabei waren."

Biaggi gibt auch zu bedenken, dass das Wetter in Silverstone immer eine unbekannte Größe ist. "Unsere britische Konkurrenz wird hier sehr stark sein. Uns bleibt nur, konzentriert zu bleiben und unser Bestes zu geben."

Am Sonntag zählt es

Einer der besagten Konkurrenten sitzt bei Biaggi in der Nachbarbox, Eugene Laverty dürfte Silverstone ausgezeichnet kennen. Hinzu kommt, dass der Nordire mit seinen Ergebnissen von Brünn alles andere als zufrieden war, in Silverstone vor den heimischen Fans will er wieder um das Podest mitkämpfen. "In Donington Anfang der Saison lief es nicht, zum Glück haben wir noch ein zweites Heimrennen. In den letzten Jahren hatte ich hier immer recht gute Ergebnisse, ich konnte einen Sieg holen und stand zwei Mal auf dem Podium."

Laverty konnte aus Brünn aber auch Positives mitnehmen, denn bis zum Rennsonntag lief es gut mit der RSV4. "In den Rennen bekamen wir Probleme, aber bis dahin lief es gut. Wir sind aber dennoch in der richtigen Richtung unterwegs. Beim letzten Test in Mugello konnte ich meine Sitzposition verbessern, dadurch fühle ich mich wohler auf der Maschine. Ich denke wir können uns auch am kommenden Wochenende weiter nach vorn arbeiten."


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