Super GT - Nissan siegt weiter, Horrorcrash in der GT300

Honda weiter chancenlos

Der Nissan GT-R holt seinen zweiten Sieg im dritten Rennen. Ein heftiger Unfall in der kleinen Klasse überschattete das Rennen.
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Motorsport-Magazin.com - Nissan ist auf einem Hoch: Beim dritten Lauf der Saison auf der Autopolis-Strecke siegten Tsugio Matsuda und Ronnie Quintarelli für das Motul Autech Team. Die japanisch-italienische Paarung war das gesamte Rennen über heftigem Druck der Markenkollegen im S-Road-Mola-Fahrzeug ausgesetzt, doch weder Ex-Meister Satoshi Motoyama noch dessen Teamkollege Masataka Yanagida fanden einen Weg am rot-schwarzen GT-R vorbei. Auf der dritten Position kam mit den Fuji-Siegern J.P. Oliveira und Hironobu Yasuda ein weiterer Nissan auf das Podest, so dass die Le-Mans-Rückkehrer komplett abräumten. Das Calsonic-Impul-Fahrzeug musste auf den Bridgestone-Reifen jedoch deutlich härter kämpfen als die Michelin-bereiften Sieger.

Das Rennen war gekennzeichnet von einer acht Runden andauernden Gelbphase, die durch einen furchterregenden Unfall von Yuki Iwasaki in der GT300-Kategorie ausgelöst wurde. Am apr-Nissan GT-R GT3 versagten die Bremsen komplett und der Japaner raste nur minimal vom Kiesbett abgebremst frontal in die Reifenstapel und flog über die Leitplanke. Wieder einmal demonstrierte die Tatsache, dass Iwasaki ohne größere Verletzungen davon kam, die Sicherheit moderner Rennwagen. Fast gleichzeitig fing in der GT500 der D´station-Nissan von Michael Krumm und Daiki Sasaki aus dem Kondo-Rennstall Feuer. Dies überschattet die Nissan-Dominanz leicht, denn schon auf dem Fuji Speedway war ein GT-R abgebrannt.

Bis zum Safety Car fuhren die beiden Nissan der Teams Nismo und Mola einen Vorsprung von etwa 15 Sekunden auf die Konkurrenten heraus und setzten sich auch nach dem Restart ab. Der dritte Platz war sowohl vor dem Safety Car als auch nach dem Restart im neunründigen Sprint zur Zielflagge hart umkämpft. Wechselten vor der Gelbphase die Positionen hin und her, behauptete im Schlussspurt Hironobu Yasuda den letzten Podiumsplatz gegen die attackierenden Lexus RC F aus dem Team TOM´S und damit auch die Tabellenführung. Erst auf die sechste Position kam der beste Honda NSX mit Takashi Kogure und Hideki Mutoh in Raybrig-Farben vom Team Kunimitsu auf einer Strecke, die Mittelmotor-Fahrzeugen traditionell entgegen kommt.

Während es in der GT500 für Honda also noch mächtig Arbeit gibt, gibt wenigstens die GT300 für Honda-Fans Anlass zur Freude: Der Hybridsportler CR-Z aus dem ARTA-Team siegte mit den Fahrern Shinichi Takagi und Takashi Kobayashi vor dem Subaru BRZ (Kota Sasaki/Takuto Iguchi) und dem Gainer-Mercedes (Katsuyuki Hiranaka/Björn Wirdheim) als bestem GT3.


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