Super GT - Lexus erfolgreich am Fuji

BMW reüssiert im Regen

Die Super GT ist in ihren Schlussspurt gestartet. Auf der Toyota-Hausstrecke in Oyama voran: Lexus. Im Hinterfeld sorgte ein bayrisches Fabrikat für Aufsehen.
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Motorsport-Magazin.com - Der Lexus-Rennstall Cerumo hat den 300-Kilometer-Lauf der Super-GT-Serie in Oyama am Fuji gewonnen. Bei zwischenzeitlich nassen Bedingungen fuhren Yuji Tachikawa und Kohei Hirate vom ersten Startplatz aus zum insgesamt 18. Sieg des Lexus-Boliden SC430, dem zweiten in dieser Saison. Silber holten Kodai Tsukakoshi und Toshihiro Kaneishi in einem Honda HSV-010 GT (Keihin Real Racing); Dritte wurden Daisuke Ito und Andrea Caldarelli für den Lexus-Tuner TOM'S.

Tachikawa und Hirate dominierten das Rennen über weite Strecken. Zwar gerieten sie kurz nach ihrem Boxenstopp in Verkehr, doch nachdem auch alle anderen Mannschaften ihren pflichtgemäßen Service absolviert hatten, befand sich das Cerumo-Gespann zurück an erster Stelle. Selbst eine späte Drangphase Tsukakoshis lies Tachikawa in seinem werksunterstützten Lexus unbeeindruckt. Beim Überfahren der Linie waren die Erst- und Zweitplatzierten rund 2,9 Sekunden auseinander.

Die besten fünf komplettierten ein weiterer Renner der Toyota-Edelmarke sowie die GT500-Tabellenführer Frédéric Makowiecki und Naoki Yamamoto (Weider-Honda). Doch die beiden sind nicht die alleinigen Spitzenreiter. Rang eins teilen sie sich mit der Paarung Tsugio Matsuda und João Paulo de Oliveira, die in Oyama für Impul als bestes Nissan-Team auf Position sechs ins Ziel kamen. Die ersten sechs Fahrerdoppel trennen spannenderweise gerade einmal sechs Zähler.

Bunter Markenmix auf den GT300-Plätzen

In der Wertung der kleineren Fahrzeuge (GT300) schnappte sich derweil eine BMW-Truppe die Lorbeeren. Nobuteru Taniguchi und Tatsuya Kataoka waren letztlich die glücklichen Sieger. Losgefahren von Rang fünf spülte ein optimaler Boxenhalt das Duo in Front. Als später ein kurzer Regenschauer herabkam, zeigte sich einmal mehr die bemerkenswert gute Fahrbarkeit des Z4-Coupés. Bis zum Endes des Spektakels war der bayrische Brummer der Konkurrenz um ganze 48 Sekunden enteilt.

Auf den weiteren Rängen folgten Toyota, Lamborghini, Mercedes-Benz und Nissan in ebenjener Reihenfolge. Hideki Mutoh und Yuhki Nakayama, die Favoriten auf den GT300-Titel, kamen als Achte heim. Ihr Puffer auf Platz zwei in der Tabelle beträgt vor dem Halbfinale auf dem Autopolis Circuit (6. Oktober) immerhin 17 Punkte.


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