Supercup - Bamber gewinnt Förderung für Supercup 2014

In Ausscheidung durchgesetzt

Der Neuseeländer Earl Bamber ist der Gewinner der Porsche Motorsport International Cup Scholarship Sichtung.

Motorsport-Magazin.com - Der Neuseeländer Earl Bamber (23) ist der Gewinner der Porsche Motorsport International Cup Scholarship Sichtung. Er erhält eine Fördersumme von 200.000 Euro für den Porsche Mobil 1 Supercup 2014. Der Porsche Carrera Cup Asia hatte Bamber für die Ausscheidung in Oschersleben nominiert, bei der er sich gegen sieben andere Spitzenpiloten aus den weltweiten Porsche Markenpokalen durchsetzen konnte.

Für mich ist ein Traum wahr geworden
Earl Bamber

An zwei Tagen mussten die erfolgreichen Markenpokal-Piloten auf der 3,7 Kilometer langen Rennstrecke Motorsportarena Oschersleben neben möglichst schnellen Rundenzeiten auch ihr Technikverständnis und ihre analytischen Fähigkeiten bei der Abstimmung des 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup (991) unter Beweis stellen. Dabei standen sowohl die Simulation eines Qualifyings, als auch eine Renndistanz auf dem Programm.

"Nach Auswertung aller Daten und ausgiebiger Analyse aller Rundenzeiten hat Earl Bamber die überzeugendste Vorstellung aller Kandidaten abgeliefert", sagt Jonas Krauss, Leiter des Porsche Mobil 1 Supercup. "Er ist ein gleichermaßen schneller wie erfahrener Pilot und hat uns auch mit seiner Persönlichkeit überzeugt. Ich freue mich, ihn in der Saison 2014 im schnellsten internationalen Markenpokal der Welt begrüßen zu dürfen."

"Wir sind stolz, dass ein Fahrer aus dem Carrera Cup Asia diesen internationalen Vergleich gewinnen konnte und uns in der kommenden Saison im Porsche Mobil 1 Supercup vertritt", sagt Oliver Schwab, Motorsportmanager Porsche China. "Bamber hat sich in seiner ersten Saison im Porsche sehr schnell an das für ihn neue Fahrzeug gewöhnt und zu dem Mann entwickelt, den es zu schlagen gilt."

"Für mich ist ein Traum wahr geworden", freut sich Earl Bamber. "Als ich im Carrera Cup Asia angetreten bin, war es von Anfang an mein Ziel, für die Cup Scholarship Ausscheidung nominiert zu werden. Doch als ich jetzt den Anruf aus Deutschland bekam, konnte ich es zunächst kaum glauben, dass ich der Sieger bin. Im Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen der Formel 1 treten einige der besten GT-Fahrer der Welt gegeneinander an. Ich freue mich sehr darauf, mich mit ihnen messen zu können."

Earl Bamber startete seine Karriere klassisch im Rennkart. Bereits im Alter von acht Jahren gewann er seinen ersten nationalen Titel in Neuseeland. Als Fünfzehnjähriger wechselte er in die neuseeländische Formel Ford und wagte zwei Jahre später bereits den Sprung nach Asien. Mit Erfolg: Auf Anhieb gewann er den Titel in der Asiatischen Formel BMW. Auch bei seinen weiteren Karrierestationen, der Formel Renault V6 und der australischen Formel 3 machte er trotz knappem Budget immer wieder mit Polepositions, schnellsten Rennrunden oder Podiums auf sich aufmerksam. 2008 wurde er gleich zwei Mal Vizemeister – in der Formel Renault V6 Asia und der Toyota Racing Series Neuseeland. 2009 bestritt Bamber einige Rennen für das Nationalteam Neuseeland in der internationalen Formelserie A1 GP und stand drei Mal auf dem Podium. Den Sprung auf das Podium schaffte er auch in der GP2 Asia – mit gerade einmal 19 Jahren. 2010 wiederholte er seinen Erfolg aus 2008 und wurde erneut Vizemeister in der Toyota Racing Series Neuseeland. In der Saison 2013 debütierte er im Porsche Carrera Cup Asia und gewann die Meisterschaft souverän mit sechs Saisonsiegen.

Das internationale Porsche Motorsport Cup Scholarship wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Bereits im Clubsport können sich Nachwuchstalente für höhere Aufgaben empfehlen und in die GT3 Cup Challenges oder die Porsche Carrera Cups in aller Welt aufsteigen und dabei alles lernen, was man für eine Karriere als Motorsportprofi benötigt. Über die nächste Stufe, den Porsche Mobil 1 Supercup als die Speerspitze der Porsche Markenpokale, haben bereits eine Reihe von Piloten den Aufstieg in den internationalen GT- oder Prototypensport geschafft. Einige von ihnen vertreten Porsche als Werksfahrer in den wichtigsten Sportwagenserien in aller Welt.


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