Supercup - Die Porsche-Junioren greifen an!

Bachler für Förch im Supercup

Porsche setzt sich für den Motorsport-Nachwuchs ein und schickt dieses Jahr erstmals vier hoffnungsvolle Talente ins Rennen. Klaus Bachler startet im Supercup.

Motorsport-Magazin.com - Noch nie hat Porsche mehr Nachwuchsfahrer gleichzeitig gefördert. Insgesamt vier Porsche-Junioren gehen in der Saison 2013 in den Porsche-Markenpokalen an den Start. Mit der Auswahl ihrer Einsatzteams hat für die vier Motorsporttalente die heiße Phase der Vorbereitung auf die Saison 2013 begonnen. Der Österreicher Klaus Bachler (21) wird den Porsche Mobil 1 Supercup, der am 12. Mai in Barcelona in die neue Saison startet, mit FÖRCH Racing bestreiten. Michael Christensen (22) aus Dänemark fährt für das neue französische Supercup-Team DAMS, das letztjährige Meisterteam der GP2-Serie. Im Porsche Carrera Cup Deutschland, dessen Auftaktrennen am 4. Mai in Hockenheim auf dem Programm steht, geht der Spanier Alex Riberas Bou (19) mit Attempto Racing an den Start, der Amerikaner Connor de Phillippi (20) mit FÖRCH Racing by Lukas Motorsport.

Sie haben enormes Potenzial und zeigen den Weg auf, den wir in unserer Junior-Förderung vorgesehen haben.
Hartmut Kristen

Für Klaus Bachler und Michael Christensen ist 2013 bereits ihre zweite Junior-Saison. Im Vorjahr waren sie im Porsche Carrera Cup Deutschland unterwegs und konnten dort auf Anhieb Akzente setzen: Michael Christensen feierte beim Saisonfinale in Hockenheim seinen ersten Sieg, Klaus Bachler schaffte es bei seinem Heimrennen auf dem Red Bull Ring aufs Podium. Im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup, der im Rahmen der Formel-1-Rennen ausgetragen wird, wollen sie jetzt an diese Erfolge anknüpfen. Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen ist davon überzeugt, dass ihnen das mit dem neuen 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, der parallel mit dem kürzlich in Genf vorgestellten 911 GT3 entwickelt wurde, auch gelingen wird: "Sie haben enormes Potenzial und zeigen den Weg auf, den wir in unserer Junior-Förderung vorgesehen haben."

Als Belohnung für ihre starken Leistungen im Porsche Carrera Cup Deutschland stiegen die Junioren nicht nur in die Top-Serie der Porsche Markenpokale auf. Mit Unterstützung von Porsche starteten sie im Januar auch beim berühmten 24-Stunden-Rennen in Daytona/Florida, was für sie nicht nur eine fantastische neue Erfahrung, sondern auch eine zusätzliche Motivation war. "Porsche bringt mir sehr großes Vertrauen entgegen. Ich werde hart arbeiten, um diesen Erwartungen gerecht zu werden", sagt Michael Christensen. Für Klaus Bachler geht, wie er sagt, "ein Traum in Erfüllung. Ich habe im Carrera Cup sehr viel gelernt und freue mich jetzt darauf, das auch im Supercup umzusetzen." Die nötige Fitness für die Anforderungen einer langen Rennsaison holten sie sich zusammen mit den Porsche-Werksfahrern im Trainingscamp auf Teneriffa.

Klaus Bachler 2012 im Supercup - Foto: Porsche

Alex Riberas Bou und Connor de Phillippi stehen vor ihrer ersten Saison als Porsche-Junioren. In einem harten zweistufigen Auswahlverfahren, bei dem Faktoren wie Fitness, mentale Stärke und Technikverständnis ebenso eine Rolle spielten wie die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren und die Simulation von Qualifyingrunden, konnten sie sich in Potsdam und Vallelunga gegen Nachwuchspiloten aus aller Welt durchsetzen. "Ich bin sehr stolz, von Porsche ausgewählt worden zu sein, vor allem wenn ich sehe, wie viele erfolgreiche Porsche-Werksfahrer als Junior angefangen haben", sagt Alex Riberas Bou. Connor de Phillippi, der wie Alex Riberas Bou bisher in Formelfahrzeugen unterwegs war, freut sich auf die Rennen mit dem Porsche 911 GT3 Cup aus dem Vorjahr: "Das wird sicherlich eine große Herausforderung."

Porsche übernimmt für seine vier Junioren einen Großteil des Saisonbudgets und stellt ihnen darüber hinaus mit Sascha Maassen einen erfahrenen Junior-Coach zur Seite. Der erfolgreiche Profirennfahrer gewann mit Sportprototypen und GT-Fahrzeugen von Porsche drei Mal die American Le Mans Series und feierte Klassensiege sowohl bei den 24 Stunden von Le Mans als auch bei den 12 Stunden von Sebring. Er verfügt zudem über umfangreiche Erfahrungen als Talentscout, Coach und Fahrinstruktor.


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