NIGHT of the JUMPs - Bizouard an der Spitze

Französischer Dreifachtriumph

Das war mit Sicherheit die spannendste NIGHT of the JUMPs, die Mannheim jemals gesehen hat.

Motorsport-Magazin.com - Zur dritten Runde der UEM Freestyle MX European Championship knallten die 12 Extremsportler aus sechs Nationen ein Trick-Bombardement unter das Hallendach der SAP Arena, das die Besucher von ihren Sitzen riss und sich nahtlos an das Feuerwerk der Rammstein Pyrocrew zum Opening anfügte.

Die Deutsche Freestyle Elite um Hannes Ackermann, Fabian Bauersachs, Lukas Weis und Kai Haase versuchte der Qualifikation ihren Stempel aufzudrücken. Galt es im Freestyle Wettbewerb möglichst viele Finalplätze gegen die internationale FMX Armada um Remi Bizourd, Libor Podmol, Brody Wilson, Brice Izzo und David Rinaldo heraus zu fahren. Leider gelang das keinem der deutschen Fahnenträger. Aussichtsreichster Kandidat war Lukas Weis, der als Siebenter hauchdünn das Finale verpasste. Er konnte sich aber mit dem Sieg im Whip Contest trösten.

Auch den Maxxis Highest Air dominierten die Deutschen Sportler allen voran der Berliner Haase und der 14-Jährige Luc Ackermann aus Thüringen. In einem packenden Wettbewerb siegte Haase mit 8,00 Metern vor Ackermann (7,50 Meter).

Das Finale bestritten der NIGHT of the JUMPs Newcomer Pedro Moreno aus Spanien, US-Rückkehrer Wilson, Podmol und die drei Franzosen Izzo, Rinaldo und Bizouard. Moreno, Wilson und Podmol versuchten sich mit all ihren Tricks gegen einen französischen Dreifachtriumph zu stemmen. Doch vergeblich. Die Franzosen leisteten sich keine Fehler in ihren Runs und feuerten aus allen Rohren. Da Rinaldo neben dem Superman Seatgrab Flip noch einen neuen Coffin Backflip zeigte, verwies er Izzo auf den dritten Rang. Gegen Bizouard konnte er aber auch damit nichts ausrichten. Ruler Flip, Cliffhanger Flip, 360 und ein Hartattack Backflip in Perfektion bedeuten den Triumph.

Mit dem Sieg in Mannheim setzte sich Bizouard auch an die Spitze der UEM Freestyle MX European Championship und verteidigte seinen Europameistertitel. Platz zwei in der Gesamtwertung holte sich Izzo. Bester Deutscher wurde Ackermann, der trotz des verpassten Finales in Mannheim noch auf den fünften Rang vorrückte.


© adrivo Sportpresse GmbH/IFMXF 
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