NASCAR - Newssplitter: Aktuelles aus der NASCAR-Winterpause

Sprint Cup Silly Season

Die NASCAR-Saison 2015 ist vorbei, die neue wirft bereits ihre Schatten voraus. Einige Cockpits sind noch zu vergeben, die Silly Season ist also noch im Gange.
von

30. Januar 2016: Da der Saisonstart immer näher rückt, verabschieden wir uns vom News-Splitter zur Silly Season. Doch nicht verzagen - wir versorgen euch weiter mit allen Infos rund um die NASCAR. Wechselt einfach zum News-Splitter zum Season Kickoff in Daytona und Atlanta (siehe Link)!

29. Januar 2016: Die Vorfreude auf den Saisonstart steigt! Damit ihr keine Sekunde der Daytona Speedweeks verpasst, haben wir einen Zeitplan mit allen Trainings, Qualifyings und Rennen zusammengestellt.

Ab dem 12. Februar ist in Daytona der V8-Sound wieder zu hören - Foto: NASCAR

Daytona Speedweeks

Datum Zeitplan (MEZ) Event Session
Freitag, 12. Februar 23:00 - 23:55 Uhr Sprint Unlimited Practice 1
Samstag, 13. Februar 00:30 - 01:25 Uhr Sprint Unlimited Final Practice
16:30 - 18:25 Uhr Sprint Cup Practice 1
19:30 - 21:25 Uhr Sprint Cup Practice 2
Sonntag, 14. Februar 02:15 Uhr Sprint Cup: Sprint Unlimited Rennen (75 Runden)
19:15 Sprint Cup Qualifying
Mittwoch, 17. Februar 23:00 - 23:45 Uhr Sprint Cup Practice 3
Donnerstag, 18. Februar 00:10 - 00:55 Uhr Sprint Cup Practice 4
18:00 - 18:55 Uhr Sprint Cup Practice 5
Freitag, 19. Februar 01:00 Uhr Sprint Cup: Can-Am Duel 1 Rennen (60 Runden)
03:00 Uhr Sprint Cup: Can-Am Duel 2 Rennen (60 Runden)
18:00 - 18:55 Uhr Sprint Cup Practice 6
20:00 - 20:55 Uhr Sprint Cup Practice 7
Samstag, 20. Februar 18:15 - 19:55 Uhr Sprint Cup Final Practice
Sonntag, 21. Februar 19:00 Uhr Sprint Cup: Daytona 500 Rennen (200 Runden)

Die Superlative der Saison 2015

27. Januar 2016: Wir blicken mit den Superlativen der Saison 2015 - gewählt von nascar.com - ein letztes Mal zurück, ehe die Motoren für die neue Saison aufheulen:

Bester Motoren-Hersteller: Toyota Racing Development (14 Siege)
Hersteller des Jahres: Toyota (Erster Sprint-Cup-Titel)
Die Fehde des Jahres: Matt Kenseth vs. Joey Logano
Regeländerung des Jahres: Restart-Zone
Beste Boxencrew: Carl Edwards/Joe Gibbs Racing
Die größte Enttäuschung: Kasey Kahne
Die größte Überraschung: Martin Truex Junior
Das größte Comeback: Kyle Busch (11 Rennen verpasst)
Crew Chief des Jahres: Adam Stevens (Kyle Busch)
Team des Jahres: Joe Gibbs Racing
Rennen des Jahres: Rennen 33 in Martinsville (Sieger Jeff Gordon)
Fahrer des Jahres: Kyle Busch

Die Fehde des Jahres: Matt Kenseth vs. Joey Logano - Foto: NASCAR

Das Fahrerfeld in der Übersicht

27. Januar 2016: In etwas mehr als zwei Wochen beginnt die Saison 2016 mit den Daytona Speedweeks. Doch auch wenn der Saisonstart so kurz bevorsteht, sind einige Cockpits noch nicht besetzt. Welche Autos suchen noch einen Fahrer? Welche interessanten, neuen Cockpitbesetzungen hat die Silly Season mit sich gebracht? Die Antwort auf diese Fragen und mehr erfahrt ihr in unserer Übersicht über das NASCAR Sprint-Cup-Feld 2016.

BK Racing benennt Fahrerduo

26. Januar 2016: BK Racing hat seine Piloten für die zwei Vollzeit eingesetzten Toyota Camry bekannt gegeben. Matt DiBenedetto wird erneut die Nummer 83 pilotieren, nachdem er 2015 in diesem Auto zweitbester Rookie wurde. Als sein Crewchief verbleibt Veteran Gene Nead im Amt.

Den Toyota mit der Nummer 23 wird David Ragan pilotieren. Sein Crewchief wird Patrick Donahue. Ragan bestritt 2015 alle 36 Rennen, allerdings für unterschiedliche Teams. Zunächst fuhr er für Front Row Motorsports, ehe er den verletzten Kyle Busch bei Joe Gibbs Racing ersetzte. Die letzten 26 Rennen absolvierte er bei Michael Waltrip Racing.

BK Racing geht 2016 mit neuen Autos, neuem Equipment und zusätzlichem Personal an den Start.

Matt DiBenedetto pilotiert weiterhin den Toyota mit der Nummer 83 - Foto: NASCAR

Stewart kritisiert Brian France

23. Januar 2016: Vor dem Start seiner letzten Saison als Fahrer hat Tony Stewart Kritik am NASCAR-Vorsitzenden Brian France geübt. "Ich will ihn aktiver sehen, als nur aufzutauchen, den Sponsoren den Rücken zu tätscheln und dann in seine Suite zu gehen", sagte er gegenüber Sirius/XM Satellite Radio.

Stewart würde sich wünschen, dass France an Fahrerbesprechungen teilnimmt, anstatt sich hinterher einen Bericht geben zu lassen. Denn Stewart befürchtet, dass anderenfalls nicht das bei France ankommt, was die Fahrer zu sagen haben. "Er muss nichts sagen. Wir wollen einfach nur sichergehen, dass er hört, was wir sagen", meinte Stewart.

Der 44-Jährige wird der NASCAR nach seinem letzten Rennen in Homestead erhalten bleiben, da er seine Rolle als Mitbesitzer von Stewart-Haas Racing weiterhin ausüben wird.

Earnhardt Jr. denkt nicht ans Karriereende

22. Januar 2016: Mit seinen 41 Jahren denkt Dale Earnhardt Junior noch nicht an ein Karriereende. "Ich will nicht zu lange hier sein, aber auch nicht zu früh aufhören", sagte er. "Man will das Gefühl haben, dass der Zeitpunkt richtig ist." Er werde mit Jeff Gordon und Tony Stewart, beide 44 Jahre alt, darüber sprechen, wie sie ihren Abschied gestalteten. Doch er könne sich noch gar nicht vorstellen, wann es für ihn soweit sein könnte. "Ich wäre ein Idiot, wenn ich das jetzt abschalten würde", meinte er. "Es läuft so gut. Wir haben einen Job zu erledigen."

Die ersten Fahrerportraits sind da

22. Januar 2016: Die ersten Fahrer sind zum Fotoshooting angetreten. Klickt euch durch unsere Galerie mit den Portraits von Kyle Busch, Matt Kenseth, Denny Hamlin und Co.!

Smith startet für Tommy Baldwin Racing

22. Januar 2016: Regan Smith wird für Tommy Baldwin Racing den Chevrolet mit der Nummer 7 pilotieren. Das gab das Team am Donnerstag bekannt. In den vergangenen drei Jahren fuhr Smith für JR Motorsports in der Nationwide-Serie, hatte jedoch bereits im Oktober bekannt gegeben, dass er das Team verlassen wird. In seiner Vita stehen 176 Starts im Sprint Cup sowie ein Sieg auf dem Darlington Speedway. 2015 ging er als Ersatz für Kurt Busch und Kyle Larson bei vier Rennen an den Start.

Busch Junior bekommt eigenen Boliden

22. Januar 2016: Einen Sprint-Cup-Champion zum Vater zu haben, hat durchaus Vorteile. Das weiß wohl auch Brexton Busch, der im Mai ein Jahr alt wird. Denn er hat zum Spielen nicht nur die üblichen Rasseln und Kuscheltiere, sondern sogar ein NASCAR-Auto im Miniaturformat - und zwar kein geringeres als das Meister-Auto seines Vaters Kyle Busch, inklusive passender Lackierung. Früh übt sich, was ein Meister werden will.

Busch zeigt Operationsüberbleibsel

21. Januar 2016: Mit einem humorvollen Tweet hat Champion Kyle Busch die Metallteile präsentiert, die ihm Mitte Dezember operativ entfernt wurden. Zwei Platten aus seinem linken Fuß sowie Schrauben und Nägel aus seinem rechten Bein hatten nach seinem Unfall in Daytona die Knochen stabilisiert. Nun fotografierte er die Teile neben seinem Meisterpokal - das dazugehörige Wortspiel lässt sich allerdings nur schwerlich ins Deutsche übertragen.

Fehde zwischen Kenseth und Logano beendet

21. Januar 2016: Nach ihren heftigen Auseinandersetzungen auf der Strecke scheinen Joey Logano und Matt Kenseth das Kriegsbeil begraben zu haben. Die beiden Streithähne wurden von der NASCAR am Rande des letzten Saisonrennens in Miami zu einem Gespräch zitiert. Später trafen sie bei den Feierlichkeiten nach der Saison in Las Vegas noch einmal aufeinander.

"Ich habe frei von der Leber weg alles gesagt, was ich sagen musste und hoffentlich hat Matt das auch gemacht", sagte Logano am Mittwoch. "Ich bin mir sicher, dass sich das mit der Zeit von alleine verflüchtigen wird und wir uns auf unsere Saison konzentrieren können."

Am Tag zuvor hatte sich auch Kenseth, der von der NASCAR für zwei Rennen gesperrt worden war, versöhnlich gezeigt. "Ehrlich gesagt hatte ich vorher nie ein Problem mit Joey. Wir sind immer gut gegeneinander gefahren", versicherte er. "Der beste Fall ist wohl für alle, dass wir es hinter uns lassen und weitermachen."

Logano vs. Kenseth: ein rauchiger Dreher: (02:13 Min.)

Kenseth vs. Logano - Pay back: (00:23 Min.)

Cassill wird Teamkollege von Buescher

21. Januar 2016: Front Row Motorsports hat den Teamkollegen von Rookie Chris Buescher bekannt gegeben. Mit Landon Cassill wird ein erfahrener Pilot den Ford mit der Nummer 38 pilotieren. 187 Sprint-Cup-Starts stehen auf dem Konto des Mannes aus Iowa. Zuletzt ging er für Hillman Racing an den Start. Cassills bestes Ergebnis bislang ist ein vierter Platz auf dem Talladega Superspeedway (2014).

Hamlin: Keine Sorgen um Daytona-Start

20. Januar 2016: Trotz Rückschlägen und eines langwierigen Genesungsprozesses geht Denny Hamlin nach wie vor davon aus, rechtzeitig zum Saisonstart in Daytona fit zu sein. Der 35-Jährige hatte sich am 30. November operieren lassen, nachdem er sich bereits Anfang September bei einem Basketballspiel das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen hatte.

Hamlin hatte sich für eine andere Operationsmethode als bei seiner Verletzung im linken Knie im Jahr 2010 entschieden. Dieses Mal steht der langfristige Erfolg im Vordergrund, was jedoch eine längere Reha-Phase erfordert.

"Ich mache mir keine Sorgen wegen Daytona", betonte er jedoch. "Ich könnte jetzt definitiv in ein Auto einsteigen und das tun, was ich tun muss. Die größte Herausforderung wäre dabei, ins Auto zu gelangen." Er sei jedoch bereits in der vergangenen Woche in einen Boliden seines Teams gestiegen und sei daher zuversichtlich, wenn die Beweglichkeit im Knie wiederhergestellt sei.

Batman gegen Superman

20. Januar 2016: Auch in der NASCAR heißt es im März: Batman gegen Superman. Passend zum Filmstart von 'Batman v Superman: Dawn of Justice' bekommen Jimmie Johnson und Dale Earnhardt Junior passende Lackierungen für ihre Boliden. Auf der Haube von Earnhardts Chevrolet mit der Nummer 88 wird eine Fledermaus pranken, während bei Johnsons Nummer 48 das Superman-Logo aufgetragen wird. Zu Gesicht bekommen die Fans die Hingucker auf dem Auto Club Speedway.

Earnhardt Jr vs. Johnson oder Batman vs. Superman: (00:38 Min.)

Stewart im Clinch mit Zuschauer

17. Januar 2016: Tony Stewart ist bei den Chili Bowl Midget Nationals, einem Hallen-Dirt-Track-Rennen, mit einem Zuschauer in Streit geraten. Stewart war nicht als Fahrer bei dem Event, sondern präparierte die Strecke. Dabei soll ihn der Zuschauer lautstark verspottet haben. Stewart ging schließlich auf die Tribüne, um die Konfrontation mit dem Zuschauer zu suchen. Auch wenn es bei einer verbalen Auseinandersetzung blieb, zückten zahlreiche andere Zuschauer ihre Handys, um den Vorgang zu filmen. Brisant ist, dass es sich bei dem Zuschauer, der Stewart beleidigte, um einen Polizisten außer Dienst handelte, der offenbar stark alkoholisiert war. Seine Dienststelle hat eine Untersuchung eingeleitet.

Kyle Busch gibt Renncomeback nach Operationen

15. Januar 2016: Nach seinen Operationen Mitte Dezember gibt Kyle Busch schon bald sein Renncomeback. Am 31. Januar wird er beim sogenannten SpeedFest in Georgia an den Start gehen und in einem 200-Runden-Rennen einen Toyota Camry pilotieren. Busch hat das SpeedFest bereits drei Mal gewonnen. "Bei meiner letzten Operation ist alles gut gelaufen und ich fühle mich wirklich gut", teilte Busch mit. Ohne eine Chance, vor Daytona in ein Sprint-Cup-Auto zu gelangen, wird dieses Rennen eine gute Einstimmung auf die Speedweeks sein."

Mehr Sicherheit auf dem Pocono Raceway

15. Januar 2016: Wie auf zahlreichen anderen Rennstrecken erhalten auch auf dem Pocono Raceway zusätzliche 'SAFER'-Barrieren Einzug. Die bestehenden Schutzmaßnahmen wurden um 6,600 Fuß (ca 2.012 Meter) ausgebaut. Zudem wurde die Boxenmauer um 100 Fuß (ca. 30 Meter) verlängert. Für die Saison 2017 sollen weitere Maßnahmen geplant sein, die Strecke sicherer zu machen.

Kalenderübersicht

13. Januar 2016: Damit ihr in der neuen Saison immer den Überblick behaltet, wann welches Rennen stattfindet und wann die Fahrer Pause haben, gibt es auch 2016 wieder einen Übersichtsartikel zum Rennkalender. Die NASCAR setzt auf Kontinuität, weshalb sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas geändert hat. Aber seht selbst!

Starter für Sprint Unlimited bekannt

13. Januar 2016: Die 25 Fahrer, die für das Sprint Unlimited in Daytona am 13. Februar zugelassen sind, stehen fest. Startberechtigt sind neben allen 16 Piloten des 2015er Chase auch die Gewinner des Coors Light Pole Awards, ehemalige Sieger beim Sprint Unlimited sowie Daytona-500-Polesetter, die die komplette Saison 2015 bestritten haben. Das sind im Einzelnen:

AJ Allmendinger, Kurt Busch, Kyle Busch, Carl Edwards, Denny Hamlin, Kevin Harvick, Jimmie Johnson, Kasey Kahne, Matt Kenseth, Brad Keselowski, Jeff Gordon, Joey Logano, Dale Earnhardt Jr., Tony Stewart, Greg Biffle, Austin Dillon, David Gilliland, Danica Patrick, Martin Truex Jr., Clint Bowyer, Jamie McMurray, Paul Menard, Ryan Newman, Aric Almirola und Kyle Larson.

Da Gordon seine Karriere beendet hat, rückt Casey Mears nach. Sollten weitere Fahrer auf einen Start verzichten, stehen Ricky Stenhouse Jr., Sam Hornish Jr., David Ragan und Trevor Bayne auf der Warteliste als Ersatz bereit.

Das zweigeteilte Rennen über 75 Runden findet auf dem umfassend umgebauten Daytona International Speedway statt, der nun das erste Motorsportstadion der Welt sein soll. Das Sprint Unlimited sowie die beiden Duel at Daytona gehören zum Saisonauftakt, den sogenannten Daytona Weeks, die den Startschuss zum ersten Saisonrennen, den Daytona 500, bilden.

Neue Optik für den Ford Fusion

13. Januar 2016: Nachdem Ford auf der North American International Auto Show in Detroit die neue Straßenversion des Ford Fusion vorgestellt hatte, folgte wenig später die Präsentation des optisch leicht veränderten NASCAR-Boliden. "Wir sind unmissverständlich hier, um Rennen und Meisterschaften zu gewinnen", sagte Dave Pericak, globaler Chef von Ford Performance. "Und wir glauben, dass der neue NASCAR-Fusion ein leistungsfähiges Werkzeug in den Händen unserer Teams und Fahrer sein wird."

Bereits seit 2006 schickt Ford den nun zum dritten Mal überarbeiteten Fusion ins Rennen um den Titel. 71 Siege konnte Ford in diesem Zeitraum feiern, die Meisterschaft ist hingegen ein noch unerreichtes Ziel.

Nummer 44 kehrt zu RPM zurück

13. Januar 2016: Richard Petty Motorsports kombiniert in der Saison 2016 alt und neu. Neu im Team sind Fahrer Brian Scott und Crewchief Chris Heroy. Eine Legende hingegen ist die Startnummer 44, die als Ersatz für die Nummer 9 ein Comeback feiert. Erstmals ging Bob Welborn im Jahr 1954 mit der Startnummer 44 für Petty an den Start. Zum letzten Mal bestritt AJ Allmendinger 2009 eine komplette Saison in der Nummer 44.

"Nach der Saison 2015 hatten wir die Möglichkeit, ein paar Änderungen vorzunehmen und die Nummer 44 zurückzubekommen. Wir hatten das Gefühl, dass es ein guter Zeitpunkt wäre", meinte Richard Petty. "Für uns sind es mehr als nur Nummern, könnte man sagen. Sie repräsentieren unsere Familiengeschichte, unser Erbe und jeden, der für uns gearbeitet oder Rennen gefahren hat. Wir sind darauf sehr stolz und sind froh, dass die Nummer 44 wieder zu Hause ist."

Testfahrten-Plan veröffentlicht

13. Januar 2016: Diese Woche finden in Las Vegas Testfahrten von Reifenhersteller Goodyear statt, an denen mit Jimmie Johnson, Matt Kenseth, Brad Keselowski und Kurt Busch bekannte Namen teilnehmen. In dieser Saison sind acht weitere Reifentestfahrten geplant, Goodyear kann die Zahl jedoch erhöhen. So ist etwa die neue Asphaltierung in Kentucky eine Begründung für weitere Tests.

Für die Teams gibt es in dieser Saison fünf 'offene' Testfahrten, die eingeführt wurden, um private Testfahrten zu unterbinden und damit Kosten zu sparen. Jeweils zweitägige Tests finden in Indianapolis (12./13. Juli), Watkins Glen (26./27. Juli), Chicago (23./24. August) und Homestead (18./19. Oktober) statt. Hinzu kommt ein eintägiger Test auf dem Las Vegas Motor Speedway (3. März).

Neuer Look für den Champion

08. Januar 2016: Einen interessanten Tweet gibt es vor dem Wochenende von M&M, dem Sponsor von Champion Kyle Busch. Der Schokoladenhersteller veröffentlichte nämlich Bilder der neuen Lackierung des Toyota Camry mit der Startnummer 18. Die Basis bildet das klassische Gelb der M&M-Packungen, denn die Marke feiert ihr 75. Jubiläum.

Das Earnhardtsche Familienalbum

08. Januar 2016: Dale Earnhardt Junior teilt auf Twitter einen weiteren Schnappschuss aus dem Familienalbum mit seinen Fans. Das Foto zeigt seinen Großvater Ralph zusammen mit Ned Jarrett. Beide gingen in den 50ern und 60ern in der Grand-National-Serie, einem Vorläufer des heutigen Sprint Cups, an den Start. Jarrett, der den Spitznamen Gentleman trug, feierte zwei Titel.

07. Januar 2016: Dale Earnhardt Junior präsentiert auf Twitter einen Fund seiner Tante aus dem Earnhardtschen Familienalbum. Es handelt sich um ein Foto von einem der ersten Rennautos seines Vaters Dale Earnhardt Senior - einer NASCAR-Legende. Er war siebenfacher Champion des Winston Cup (entspricht dem heutigen Sprint Cup) und von 1975 an bis zu seinem tragischen Tod in Daytona im Jahr 2001 aktiv.

Die Earnhardts sind eine Rennfahrer-Dynastie, angefangen mit Ralph Earnhardt, Vater von Dale Earnhardt Senior und Großvater von Dale Junior und Kerry. Mit den Söhnen des Letzteren, Bobby Dale und Jeffrey, greift auch die vierte Generation ins Lenkrad.

Neuigkeiten aus der Weihnachtspause

6. Januar 2016: Der Newssplitter ist aus der Weihnachtspause zurück. Über die Feiertage hat sich in der NASCAR nicht allzu viel getan, ein paar Neuigkeiten gab es aber doch. So hat der Kentucky Speedway bekannt gegeben, dass umfassende Renovierungsmaßnahmen geplant sind. So sollen unter anderem eine neue Drainage und zusätzliche 'SAFER'-Barrieren die Sicherheit verbessern. Zudem wird das komplette Tri-Oval neu asphaltiert und das Gefälle in den Kurven 1 und 2 erhöht, um den Fahrern eine größere Herausforderung zu bieten. Die Arbeiten sollen bis Juli beendet sein.

Kurz vor Weihnachten haben sich die Thunderbirds der US Air Force verplappert. Auf seiner Webseite gab das Geschwader nämlich einen Überflug anlässlich der 59. Daytona 500 bekannt. Der Klassiker wird demnach 2017 am 19. Februar stattfinden. Notgedrungen bestätigte ein Sprecher des Daytona International Speedway den Termin. Auch ein Überflug des Las Vegas Motor Speedway steht im Programm der Flieger, allerdings wusste der Sprecher dieser Strecke noch nichts von derartigen Plänen.

Neues gab es auch aus dem Hause Kyle Busch: Sohn Brexton tritt bereits im zarten Alter von sieben Monaten in die Fußstapfen seines Vaters. Mit Hilfe seines Großvaters unternahm er seine erste Fahrt im Go-Kart - und zwar nicht in irgendeinem, sondern dem ersten seines Vaters Kyle. Ganz offensichtlich hat die Familie Busch Benzin im Blut, schließlich ist Brextons Onkel Kurt ebenfalls NASCAR-Pilot.

Kyle Busch erfolgreich operiert

20. Dezember 2015: In einer Pressemitteilung hat Joe Gibbs Racing bekannt gegeben, dass die Operationen an Kyle Buschs Beinen erfolgreich verlaufen sind. Wie geplant unterzog sich der Sprint-Cup-Champion einem Eingriff, bei dem zwei Platten aus seinem linken Fuß sowie Schrauben und Nägel aus seinem rechten Bein entfernt wurden. Diese waren ihm nach seinem schweren Unfall in Datyona Anfang des Jahres eingesetzt worden. Die Ärzte erwarten, dass Busch rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit ist.

Neuzugänge bei RFR und RPM

17. Dezember 2015: Weitere Personalneuigkeiten von Roush Fenway Racing: Brian Pattie wird neuer Crewchief von Routinier Greg Biffle. Er wechselt vom aufgelösten Team Michael Waltrip Racing zu RFR und ersetzt Matt Puccia. Alles beim Alten bleibt hingegen bei Trevor Bayne und Ricky Stenhouse Junior mit ihrem jeweiligen Crewchief Bob Osborne und Nick Sandler.

Personalrochaden gibt es auch bei Richard Petty Motorsports. Dort wird Neuling Brian Scott von Chris Heroy betreut. Dieser wechselt von Chip Ganassi Racing zum Team und kann 144 Sprint-Cup-Rennen als Crewchief vorweisen. Er wird an der Seite von Trent Owens arbeiten, der für Aric Almirola verantwortlich ist.

Patrick zeigt sich selbstironisch

16. Dezember 2015: Danica Patrick sorgt auf Twitter für Unterhaltung. Die Rennamazone berichtet, dass sie auf dem Weg zum Flughafen ein Schild sah, auf dem steht: 'Aggressives Fahren ist der Weg zur dunklen Seite'. Ganz klar eine Anspielung auf den Kinostart des neuen Teils aus der Star-Wars-Reihe. Patricks humorvolle Reaktion auf den Hinweis auf dem Schild: 'Ich bin erledigt. Moment, das ist mein Job!'

Die Stewart-Haas-Racing-Pilotin war nach dem Rennen in Martinsville wegen aggressiven Fahrens mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar belegt worden. Zudem wurden ihr 25 Punkte in der Fahrerwertung abgezogen und sie fuhr den Rest der Saison auf Bewährung.

Neuzugänge bei Roush Fenway Racing

16. Dezember 2015: Roush Fenway Racing hat drei neue Teammitglieder vorgestellt. Kurt Romberg stößt als technischer Direktor der Aerodynamik zum Team. In den letzten 15 Jahren war Romberg für Hendrick Motorsports tätig. Dr. Kent Day wechselt von Michael Waltrip Racing zum Team und leitet künftig die Simulationen. Mit Vojin Jaksic kehrt hingegen ein bekanntes Gesicht zu Roush Fenway Racing zurück. Er wird die Leitung der Forschung und Entwicklung übernehmen.

Neuer Chefingenieur für Dale Earnhardt Junior

15. Dezember 2015: Hendrick Motorsports hat die Verpflichtung von Tim O'Brien als neuem Ingenieur für den Chevrolet mit der Nummer 88 bestätigt. O'Brien stößt von Michael Waltrip Racing zum Team. Er ersetzt Kevin Meendering, der als Crewchief zu JR Motorsports wechselt und dort Elliott Sadler betreuen wird.

Johnson läuft Halbmarathon

14. Dezember 2015: In der Winterpause bestreiten NASCAR-Piloten auch mal Rennen ohne Boliden. Jimmie Johnson und Josh Wise nahmen an einem Halbmarathon in North Carolina teil, den Johnson mit einer persönlichen Bestzeit von einer Stunde und 27 Minuten beendete. Damit war er mehr als zwei Minuten schneller als Kollege Wise und wurde Gesamtzwölfter.

Ein schwacher Trost für den sechsmaligen Champion, der in dieser Saison bereits nach der ersten Runde des Chase wegen eines technischen Defekts ausschied. Der Sieg in Texas war nur eine kleine Entschädigung. "Wir haben mit einem Lauf in die richtige Richtung abgeschlossen, aber es war sicherlich ein enttäuschendes Jahr", sagte Johnson. "Ich würde nicht sagen, dass ich erwarte, Champion zu werden, aber ich habe sicherlich das Gefühl, dass ich unter den letzten Vier sein sollte und es nicht bis dahin zu schaffen, war enttäuschend."

Johnson tut sich mit dem neuen Chase-Format schwer, vor allem was die mentale Einstellung angeht. "Die mentale Seite ist etwas, was nach meinem Gefühl immer eine meiner Stärken war, auch wie man das Jahr aufbaut und verfeinert für die letzten zehn [Rennen] und dann stark abschließt...", erklärte er. "Und nun ist das alles zum Fenster rausgeflogen. Jetzt muss man irgendwie aus der Hüfte schießen. Es ist so anders."

Kyle Busch schlägt Modifikation des Chase-Formats vor

12. Dezember 2015: Champion Kyle Busch ist nicht nur mit Feiern beschäftigt, sondern macht sich auch Gedanken über das Chase-Format. Er stellt das System nicht grundsätzlich in Frage, sondern schlägt lediglich eine kleine Änderung vor. "Ich denke, wir müssen uns um den Führenden der regulären Saison kümmern", forderte er. "Wer auch immer nach Punkten führt, es wäre ziemlich geschickt, wenn er zum Beispiel ein Freilos für die erste Runde hätte."

Als Begründung für seinen Vorschlag führte Busch an, dass es nicht fair wäre, den nach der regulären Saison nach Punkten Führenden in der ersten Runde des Chase schwitzen zu lassen. "Ich denke, es fertigzubringen, nach Punkten zu führen, ist so etwas wie das alte Meisterschaftsformat", zeigte er auf.

Kyle Busch schlägt eine Modifikation des Chase vor - Foto: NASCAR

Daytona International Speedway wird sicherer gemacht

12. Dezember 2015: Streckenchef Joie Chitwood III hat im Daytona Beach News Journal angekündigt, dass Daytona 2016 für Fahrer und Fans noch sicherer wird. Die Sitze werden höher und weiter entfernt von den Fangzäunen angebracht sowie zusätzliche 'SAFER Barrier', also absorbierende Streckenbegrenzungsmauern, angebracht. Jede Mauer im Innern der Strecke wird mit dem Hightech-Schutz ausgerüstet.

Hintergrund der Maßnahmen sind zwei Unfälle in der abgelaufenen Saison. Beim Rennen der Nationwide-Serie brach sich der spätere NASCAR-Champion Kyle Busch ein Bein und einen Fuß, als er in die Mauer im Inneren der Strecke prallte. Busch verpasste die ersten elf Sprint-Cup-Rennen, wurde jedoch rechtzeitig zum Chase wieder fit und sicherte sich den Titel.

Der zweite Unfall war Austin Dillons Abflug bei den Coke Zero 400, bei dem er im Fangzaun landete. 13 Zuschauer wurden durch Trümmerteile verletzt, einer von ihnen musste ins Krankenhaus.

Horrorcrash in Daytona: (03:10 Min.)

RPM verpflichtet Brian Scott

11. Dezember 2015: Richard Petty Motorsports hat am Freitagmorgen Ortszeit Brian Scott als Fahrer des Ford Fusion mit der Nummer 9 bestätigt. Scott ging 2015 nicht nur in der Nationwide-Serie an den Start, wo er sechs Mal unter die Top-5 fuhr, sondern absolvierte auch zehn Rennen im Sprint Cup. Die Positionen 12, 13 und 14 waren dabei seine besten Resultate. Scott ersetzt Sam Hornish Junior, der das Cockpit nach dem Rücktritt von Marcos Ambrose erhalten hatte, jedoch nicht überzeugen konnte.

"Wenn man an NASCAR denkt, dann denkt man an Petty. Ich bin froh, jetzt ein Teil dieses Erbes zu sein", sagte Scott. "Ich habe das Gefühl, dass wir in einer guten Position sind, um den Titel des 'Rookie of the Year' zu kämpfen und die Konstanz, die RPM in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, fortzusetzen." Scott wird bei den Goodyear-Reifentests am 14. Dezember in Miami erstmals im Cockpit sitzen.

Ron Bouchard verstorben

11. Dezember 2015: Der ehemalige NASCAR-Pilot Ron Bouchard ist am Donnerstag im Alter von 67 Jahren verstorben. Er war 1981 der erste 'Rookie of the Year' der Serie und sorgte im selben Jahr mit seinem einzigen Sieg für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Erst in der letzten Runde in Talladega ging er - nach dem Motto 'Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte' - an Darrell Waltrip und Terry Labonte vorbei. "Er hat diesen Sport geliebt und eine unauslöschliche Spur hinterlassen", hieß es im Kondolenz-Statement der NASCAR.

Neuer Crewchief für Allmendinger

11. Dezember 2015: Randall Burnett wechselt von Chip Ganassi Racing zu JTG Daugherty Racing und wird neuer Crewchief von AJ Allmendinger. Zuletzt fungierte Burnett als leitender Renningenieur von Kyle Larson. Bei JTG Daugherty übernimmt er erstmals die Rolle des Crewchiefs und ersetzt Brian Burns. Mit Ernie Cope stößt ein weiterer neuer Mann zum Team und bekleidet die Position des 'Director of Competition'. Er wird die Entwicklung und den Aufbau der Autos überwachen.

Nationwide-Champion steigt in Sprint Cup auf

11. Dezember 2015: Chris Buescher, frisch gebackener Champion der Nationwide-Serie, steigt 2016 in den Sprint Cup auf. Der Mann aus Prosper in der Nähe von Dallas, Texas wird für Front Row Motorsports im Ford Fusion mit der Nummer 34 an den Start gehen. "Es wird nicht einfach werden, aber es wird Spaß machen und interessant werden und ich bin aufgeregt, mit einer neuen Gruppe zu lernen", sagte der 23-Jährige gegenüber SiriusXM NASCAR Radio.

Chris Buescher sicherte sich den Titel in der Nationwide-Serie - Foto: NASCAR

2015 absolvierte Buescher bereits sechs Starts im Sprint Cup. Seine mit Platz 20 beste Platzierung erzielte er auf dem Auto Club Speedway. Trotz seines Aufstiegs will er weiterhin bei einigen Rennen in der Nationwide-Serie starten, um so oft wie möglich im Auto zu sitzen. Laut Informationen der offiziellen Webseite der NASCAR wird Bueschers Crewchief Scott Graves seinem Schützling zu Front Row Motorsports folgen.

Tom Cruise hält Laudatio auf Jeff Gordon

8. Dezember 2015: Im Rahmen des Awards-Banketts in Las Vegas wurde Jeff Gordon offiziell verabschiedet. Der ohnehin schon emotionale Abend hielt für Gordon noch eine Überraschung bereit: Schauspieler Tom Cruise hielt seine Laudatio. "Ich fühle mich geehrt, eine Legende zu präsentieren, jemanden, der dem Sport in den letzten zwei Jahrzehnten so viel bedeutet hat und der das auch außerhalb des Autos tun wird", sagte Cruise unter anderem.

"Ich habe versucht, meine Emotionen zurückzuhalten, denn ich wusste, dass es hart werden würde. Als Tom herauskam, war ich erledigt", gestand Gordon. "Ich kenne Tom seit einigen Jahren und ich weiß, wie leidenschaftlich er NASCAR verfolgt. Ich dachte: Wirklich - Tom Cruise? Das hat mich ehrlich gesagt fertig gemacht." Gordon erhielt für seine Karriere den 'Bill France Award of Excellence'.

Earnhardt Jr. wieder beliebtester Fahrer

8. Dezember 2015: Dale Earnhardt Junior ist zum 13. Mal in Folge zum beliebtesten Fahrer des Sprint Cup gewählt worden. Elf Wochen lang hatten die Fans Zeit, um abzustimmen. 410.000 Stimmen gingen bis zum Finale in Miami ein. "Es macht mich glücklich, diese Unterstützung zu sehen und diese Liebe zu spüren", sagte Earnhardt Junior. "Ich glaube, ihre Unterstützung und Motivation hat einen direkten Effekt auf die Leistung unseres Teams."

Earnhardt Junior gab außerdem bekannt, dass er im April 2016 beim Nationwide-Rennen in Richmond an den Start gehen wird. Der 41-Jährige wird für JR Motorsports den Boliden mit der Nummer 88 pilotieren. Außerdem ist ein weiteres Rennen geplant, Genaueres steht jedoch noch nicht fest. 2015 ging Earnhardt Junior bei vier Rennen der Nationwide Serie an den Start.

NASCAR-Piloten beweisen Humor

4. Dezember 2015: Die NASCAR-Fahrer haben sich 'Celebrities Read Mean Tweets' aus der Show von Jimmy Kimmel zum Vorbild genommen und beleidigende Tweets über sich vorgelesen. Mit dabei: Dale Earnhardt Junior, Jimmie Johnson und Jeff Gordon.

Neues Farbschema für Earnhardt Junior

3. Dezember 2015: Am Mittwoch wurde im Rahmen der Champion's Week in Las Vegas die neue Lackierung für den Boliden von Dale Earnhardt Junior vorgestellt. Im Oktober hatten Axalta und Hendrick Motorsports beschlossen, dass nach dem Karriereende von Jeff Gordon der Bolide von Earnhardt Junior Axalta als Hauptsponsor erhält. Gleichzeitig wurde der Vertrag bis 2018 verlängert und von zehn auf 13 Saisonrennen erweitert. Bereits seit 23 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Axalta und Hendrick.

Brett Moffitt bester Rookie

3. Dezember 2015: Brett Moffitt wurde in der abgelaufenen Sprint-Cup-Saison Rookie of the Year. Der 23-Jährige absolvierte 31 der 36 Saisonrennen für Michael Waltrip Racing und Front Row Motorsports. Gleich bei seinem Saisondebüt in Atlanta erzielte Moffitt mit Rang acht sein bestes Resultat.

Gesamtstand: Rookie of the Year 2015

1. Brett Moffitt, 348 Punkte
2. Matt DiBenedetto 343 Punkte
3. Jeb Burton, 343 Punkte
4. Alex Kennedy, 255 Punkte
5. Tanner Berryhill, 1 Punkt

Brett Moffitt ist Rookie of the Year - Foto: NASCAR

Merchandise-Boom

2. Dezember 2015: Nach dem Finale in Miami hatten die Verantwortlichen der NASCAR Zeit, Bilanz zu ziehen - und diese fällt sehr positiv aus. Im Schnitt sahen 12,4 Millionen Fernsehzuschauer die Chase-Rennen - so viele waren es seit zehn Jahren nicht mehr.

Zudem sind die Merchandise-Verkäufe an der Strecke seit der Einführung des 'Fanatics Trackside Superstore' im Juli um 20 Prozent gestiegen. Die größten Zuwächse hatten der Homestead-Miami Speedway (+100%), Phoenix International Raceway (+66%) und der Talladega Superspeedway (+62%) zu verzeichnen. Die fünf Fahrer mit den meisten Fanartikel-Verkäufen sind Dale Earnhardt Junior, Jeff Gordon, Kevin Harvick, Jimmie Johnson und der frisch gekürte Champion Kyle Busch.

Mehr als 120 Promis gaben sich bei den NASCAR-Rennen in dieser Saison die Ehre: Von Arnold Schwarzenegger, Kid Rock und Vince Vaughn über David Spade zu Adam Sandler.

Kyle Busch plant zwei Operationen

1. Dezember 2015: Nach seinem Titelgewinn ist Kyle Busch ein gefragter Mann. Ob Rich Eisen Show, Kelly & Michael, Fox & Friends, The Late Show with Stephen Colbert - der Fahrer des Toyota Camry mit der Nummer 18 reist durch die TV-Landschaft. Allerdings steht für den 30-Jährigen auch noch ein unangenehmer, wenn auch lange ersehnter Termin auf dem Programm: Mitte Dezember will sich Busch die Schrauben und Platten aus seinem linken Fuß entfernen lassen.

In einer zweiten Operation will er sich außerdem die Nägel herausnehmen lassen, die zur Fixierung seines Unterschenkelbruchs im rechten Bein dienten. Der Eingriff ist eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass sich Busch das Bein ein weiteres Mal brechen sollte. Denn dann könnten die Nägel abbrechen und zu Komplikationen führen. Busch rechnet mit einer vierwöchigen Pause. Er hatte sich bei einem Rennen der Xfinity-Serie in Daytona schwere Beinverletzungen zugezogen und die ersten elf Rennen der Saison verpasst.

Hamlin am Knie operiert

1. Dezember 2015: Denny Hamlin hat sich bereits auf dem OP-Tisch eingefunden. Am 30. November unterzog er sich einer erfolgreichen Operation am rechten Knie. Der 35-Jährige hatte sich bei einem Basketballspiel Anfang September das vordere Kreuzband gerissen. Es wird erwartet, dass er rechtzeitig zum Saisonstart in Daytona wieder fit ist.

Tony Stewart bekommt einen neuen Crewchief - Foto: General Motors

Neue Crewchiefs für Stewart und Patrick

1. Dezember 2015: Tony Stewart und Danica Patrick erhalten bei Stewart-Haas Racing jeweils einen neuen Crewchief. In seiner letzten vollen Saison wird Stewart von Michael Bugarewicz betreut, der zuvor als Renningenieur für Kevin Harvick fungierte. Bugarewicz ersetzt Chad Johnston, der das Team in Richtung Chip Ganassi Racing verlässt und dort Crewchief von Kyle Larson wird.

Billy Scott, neuer Crewchief von Patrick, stößt von Michael Waltrip Racing zum Team. Er trifft auf einen alten Bekannten: Rodney Childers. Dieser kam bereits 2014 zu Stewart-Haas Racing, nachdem er fünf Jahre bei Michael Waltrip verbracht hatte. Das Team schloss zum Saisonende seine Türen. Scott ersetzt Daniel Knost, der bei Stewart-Haas eine verantwortungsvollere Position als Manager of Vehicle Dynamics einnimmt.

Bei den anderen beiden Stewart-Haas-Piloten bleibt hingegen alles beim Alten. Childers betreut Harvick und Tony Gibson Kurt Busch.


Weitere Inhalte:

Mehr Motorsport
Wir suchen Mitarbeiter