NASCAR - Ekström: Rückendeckung für Stewart

Er liebt eben seine dirt tracks

DTM-Pilot Mattias Ekström bezeichnet den Sprint Car-Unfall als eine Tragödie und nimmt Tony Stewart bezüglich seiner Abstecher in die Serie in Schutz.
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Motorsport-Magazin.com - Der tragische Unfall im Canandaigua Motorsports Park ist auch unter europäischen Rennfahrern ein Gesprächsthema. DTM-Pilot Mattias Ekström kennt einige NASCAR-Piloten, unter anderem auch Tony Stewart, da er selbst 2010 zwei Rennen im Sprint Cup bestritten hat.

Daher ist es für ihn nichts Ungewöhnliches, dass ein NASCAR-Pilot in anderen Serien wie einem Sprint Car Rennen an den Start geht. "Tony liebt eben seine dirt tracks. Ich habe mir auch schon solche Rennen angesehen", meinte der Schwede. "Ich kann verstehen, dass er am Abend vor dem Sprint Cup Rennen Spaß haben möchte."

Ich kann verstehen, dass er am Abend vor dem Sprint Cup Rennen Spaß haben möchte.
Mattias Ekström

Nach einem derartigen Vorfall, den Ekström als Tragödie bezeichnet, sei es normal, dass alles in Frage gestellt und unter die Lupe genommen wird. Die mehrfachen Rennteilnahmen an einem Wochenende sieht Ekström jedenfalls nicht als problematisch an. "An sich finde ich das cool, dass sie so frei sind und einen Tag davor ein Rennen fahren. In dem Sinn nehmen sie das viel gelassener als die Europäer."

Er selbst habe heimlich auch schon davon geträumt, an einem Rennwochenende in mehreren Serien an den Start zu gehen. "Das wäre bei uns so, als hätte man an einem Wochenende den Scirocco Cup, die Formel 3, Carrera Cup und DTM. Ich hätte schon Lust, das einmal zu probieren und zu schauen, wie müde man danach ist", scherzte er.


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