MX/SX - Richier gewinnt Finale in Dortmund

Aranda ist König und Gesamtsieger

Florent Richier triumphierte im Finale des ADAC SX Cup am Sonntag in Dortmund. Gregory Aranda fuhr mit Rang zwei zum Gesamtsieg.
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Motorsport-Magazin.com - Der finale Tag des ADAC SX Cup 2013/2014 hatte es in sich. Während Gavin Faith alle Hoffnungen auf den Titel schon in der ersten Runde des Finales begraben konnte, wurde ein neuer König von Dortmund gekrönt. Florent Richier entschied das letzte Rennen der deutschen Supercross-Saison zwar deutlich mit einem Start-Ziel-Sieg für sich, musste seine Nummer eins aber dennoch abtreten. Der entthronte Meister überließ den Titel König von Dortmund und den Gesamtsieg im ADAC SX Cup seinem Landsmann Gregory Aranda.

In einer Runde habe ich im Waschbrett einen Fehler gemacht, danach war die Luft irgendwie raus
Gregory Aranda

Aranda fuhr zu Position zwei und machte damit beide Titel perfekt. "In einer Runde habe ich im Waschbrett einen Fehler gemacht, danach war die Luft irgendwie raus und ich habe nicht weiter versucht, Florent noch einzuholen", schilderte der Pilot des Sturm Racing Teams, der aber schnell realisierte, dass er auch mit 20 Punkten ausgesorgt hatte. Den dritten Platz belegte einer seiner ärgsten Verfolger, Fabien Izoird, der noch in der letzen Phase des 15 Runden langen Rennens an Dennis Ullrich vorbeigegangen war.

Ullrich musste sich mit Rang vier abfinden, konnte aber Steven Clarke und Jace Owen hinter sich lassen. Nick Kouwenberg sicherte sich den siebten Platz vor WM-Pilot Harri Kullas. Loic Rombaut fuhr zu Position neun vor Charles Lefrancois und Justin Starling. Faith wurde schon in der ersten Runde in einen heftigen Crash verwickelt, musste das Finale frühzeitig beenden und damit auch seine Titelhoffnungen endgültig begraben.

Starke Teamleistung

Obwohl Dominique Thury nach zwei Null-Runden in München nicht mehr viel Grund hatte, auf den Titel in der SX2-Klasse zu hoffen, setzte der Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil Pilot alles daran, einen starken Saisonabschluss hinzulegen. Er entschied den ersten Lauf deutlich für sich, nachdem sein Teamkollege und ärgster Konkurrent, Sullivan Jaulin, nach einem Fehler zu Rennbeginn erst einmal wieder das komplette Feld durchpflügen musste, um auf Position zwei anzukommen. Dafür traf es im zweiten Rennen Thury. Der 21-Jährige stürzte schon in der ersten Runde, konnte dann wieder nach vorne fahren, musste die Segel nach einem weiteren Crash aber komplett streichen.

Die Supercross-Saison war unglaublich
Sullivan Jaulin

Jaulin siegte derweilen souverän vor Stefan Kjer-Olsen und Adrien Escoffier und räumte nicht nur die Trophäe für den Tagessieg, sondern auch die für den Prinz von Dortmund und den Pokal für den Titelgewinn ab. "Es ist gut, so in die Saison 2014 zu starten. Die Supercross-Saison war unglaublich! Unser Zweikampf war ebenso stark und ich denke, dass wir eine gute Teamleistung erbracht haben. An dieser Stelle danke ich meinem Team für die Unterstützung", strahlte Jaulin.


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