MX/SX - Faith schlägt Aranda

Ullrich sorgt mit Podestplatz für großen Jubel

Gavin Faith schnappte Gregory Aranda am Samstag in Dortmund den Sieg vor der Nase weg. Dominique Thury lieferte sich spannende Duelle mit seinem Teamkollegen.
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Motorsport-Magazin.com - Nach dem tragischen Unfall am Freitagnachmittag gingen die Supercross-Piloten am Samstag in Dortmund notgedrungen zur Normalität über. Für viele Fahrer geht es am Samstag und Sonntag bei der letzten Runde des ADAC SX Cup 2013/2014 um den Gesamtsieg und den Titel König beziehungsweise Prinz von Dortmund. Da am Freitag nicht um Punkte gefahren wurde, werden Samstag und Sonntag sowohl für die Gesamtwertung, als auch in der Dortmunder Wertung gezählt.

Für Gregory Aranda geht es am finalen Wochenende um alles. Der Franzose führte den ADAC SX Cup zuvor mit 81 Punkten und damit nur knapp vor Florent Richier und Boris Maillard an. Aranda setzte alles daran, die Spitze auch weiterhin zu verteidigen und führte das Finale lange an. "Ich hatte gegen Ende allerdings einige Probleme mit Arm-Pump und konnte nicht mehr gegenhalten", schilderte er nach dem Rennen. Nur wenige Runden vor Ende zog Aranda im harten Kampf gegen Gavin Faith den Kürzeren und musste sich schließlich mit Rang zwei begnügen.

Der US-Boy siegte, nachdem er schon an beiden Veranstaltungstagen in München gewonnen hatte. Sein französischer Kontrahent gab sich zufrieden. "Platz zwei ist auch ganz okay. Mal sehen, was morgen noch drin ist", hieß es von Aranda, der nun mit 101 Punkten vorne liegt. Für große Freude der etwa 10.000 Zuschauer in der Westfalenhalle sorgte allerdings ein anderer: Dennis Ullrich erkämpfte sich über den Hoffnungslauf den Weg ins Finale, dort auf Position drei nach vorne und kletterte ebenso aufs Podest.

Matteo Bonini fuhr zu Position vier vor Florent Richier, dem amtierenden SX-Meister und Sieger vom Freitag. WM-Pilot Harri Kullas sicherte sich den sechsten Rang und ließ Boris Maillard hinter sich, der nach einem Fehler in der letzten Runde von Position vier zurückgefallen war. Charles Lefrancois, Justin Starling, Joaquim Rodrigues und Fabien Izoird komplettierten das Feld. Nick Kouwenberg stürzte schon in der ersten Kurve und musste seine erste Finalteilnahme damit frühzeitig beenden.

Kawasaki-Zweikampf

In der SX2-Klasse standen einmal mehr Sullivan Jaulin und Dominique Thury im Rampenlicht. Beide Piloten des Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil wechselten sich an der Spitze ab. Nach schlechten Starts arbeiteten sich beide im ersten Lauf nach vorne durch. Jaulin behielt nach hartem Zweikampf schließlich aber die Nase vorn. Thury musste sich mit Rang zwei zufriedengeben, wendete das Blatt aber im zweiten Rennen, sicherte sich den Laufsieg und damit den ersten Rang in der Tageswertung vor Jaulin. Den dritten Rang belegte Adrien Escoffier vor Dave Versluis und Theo Roptin.


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