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MX/SX - Interview - Levi Sherwood

Risiko immer im Hinterkopf

Levi Sherwood ist erst 18 Jahre alt und trumpft 2012 bei den Red Bull X-Fighters auf. Motorsport-Magazin.com erzählte er von seinen Erwartungen.
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Motorsport-Magazin.com - Du führst die Red Bull X -Fighters momentan an. Hättest du dir das vor der Saison vorstellen können?
Levi Sherwood: Nein, damit hatte ich vor Beginn der Saison nicht wirklich gerechnet. Natürlich war es mein Ziel, einige Events der X-Fighters und die ganze Serie einmal zu gewinnen. Es läuft also bisher ziemlich gut, aber wir haben auch noch viel Arbeit vor uns.

Wie willst du deine Führung bis zum letzten Tour-Stopp 2012 in Sydney verteidigen?
Levi Sherwood: Ich will clever und so gut, wie ich nur kann, fahren. Hoffentlich reicht das aus.

Wir hatten alle schon eine Menge Verletzungen. Ich bin mir der Risiken schon bewusst und versuche diese zu vermeiden
Levi Sherwood

Du kommst aus Neuseeland. Ist der Freestyle Sport dort nicht eher unüblich?
Levi Sherwood: Freestyle ist in Neuseeland definitiv viel unbedeutender als in allen anderen Ländern. Es gibt nicht viele Fahrer aus meinem Land.

Welcher ist dein bester Trick?
Levi Sherwood: Ich vermute das ist der Ruler Flip.

Was ist für dich in München besonders?
Levi Sherwood: Am besten gefällt mir das Wetter. In Madrid und bei all den anderen Runden war es extrem heiß und hier ist es angenehm. Ich habe Spaß und finde die Atmosphäre gut. Es läuft alles ziemlich entspannt ab.

Denkst du ab und an über die Risiken nach, wenn du auf dem Bike sitzt?
Levi Sherwood: Definitiv! Man hat das immer im Hinterkopf. Wir hatten alle schon eine Menge Verletzungen. Ich bin mir der Risiken schon bewusst und versuche diese zu vermeiden.

Du bist in der Woche vor dem Event in München beim Training gestürzt...
Levi Sherwood: Ja, ich bin abgeflogen und habe mich an der Schulter verletzt. Deshalb lasse ich das Wochenende ruhig angehen und nehme einfach hin, was mit der verletzten Schulter drin ist.

Bist du nervös, bevor ein Run beginnt?
Levi Sherwood: Natürlich bin ich vor einem Run aufgeregt und versuche einfach, mir noch einmal alles durch den Kopf gehen zu lassen, was ich zu tun habe, damit ich sicherstelle, wo ich langfahren muss und was ich an jedem der jeweiligen Jumps zu tun und zu lassen habe.

Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
Levi Sherwood: Einfach wie einen normalen Menschen, denke ich. Wenn ich zu Hause bin, dann bin ich nicht anders als alle anderen. Ich hänge noch immer mit den Leuten von der Schule rum und mache die gleichen Dinge wie zuvor.

Du bist viel unterwegs. Vermisst du deine Heimat dann sehr?
Levi Sherwood: Ja, ich bin meistens drei bis sechs Monate im Jahr nicht zu Hause. Am Ende der Saison bin ich dann immer sehr glücklich, wieder zurückzukommen.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
Levi Sherwood: Ich will unbedingt weitermachen, weiter X-Fighters fahren und genauso weitermachen wie jetzt.


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