MINI Challenge - Halm und Kirsch starten ganz hinten
In freudiger Erwartung
Motorsport-Magazin.com - Am heutigen Sonntag geht die MINI Challenge in die vierte Runde. Der Sieger des gestrigen dritten Laufs, Daniel Haglöf, sieht sich am Nachmittag wieder ganz oben auf dem Treppchen, Thomas Neumann der Samstags-Zweite, geht davon aus, ihm Gesellschaft zu leisten. Steffi Halm nimmt die Jagd, nach ihrem Unfall am Samstag, von Startplatz 29 auf. Neben ihr steht Steve Kirsch, der gestern ausgefallen war.
Wenn um 13:20 Uhr die MINI Challenge in den vierten Lauf des Jahres startet, werden die Recken sich ein heißes Rennen liefern. Den Aussagen der Piloten nach müssten auf dem Stockerl mindestens zehn Fahrer stehen. Daniel Haglöf wird seinen Reifen besondere Aufmerksamkeit schenken: "Oschersleben ist eine Reifenstrecke, wenn du sie einmal überfährst, kannst du dein Rennen abhaken." Er sieht sich trotzdem in der Lage, von seinem sechsten Startplatz aus das Rennen zu gewinnen. In der Qualifikation nahm er seinen Kontrahenten schließlich eine halbe Sekunde ab. Im Spaß forderte der Schwede Haglöf von seinem Teamchef, ein Elchgeweih auf die Haube zu montieren, um das Überholprestige zu steigern.
Thomas Neumann führt nach seinem zweiten Platz gestern die Gesamtwertung der MINI Challenge mit einem Punkt vor Haglöf an. Sein Ziel ist für den vierten Lauf vom fünften Startplatz "aufs Treppchen, das sollte drin sein".
Steffi Halms Auto wurde beim gestrigen Unfall komplett zerstört. Ihr Team GIGAMOT brachte über Nacht einen neuen Rennwagen vom Sitz in der Nähe von Mannheim an die Rennstrecke. Damit kann Steffi mit einem komplett neuen Auto die Jagd auf Punkte im heutigen Lauf aufnehmen. Ihr geht es heute darum, so weit wie möglich nach vorne zu kommen und so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Sie klagte gestern im Gespräch über leichte Kopfschmerzen und Schmerzen an den Rippen, vor allem an der rechten Seite.
Der am Samstag ebenfalls ausgefallene Steve Kirsch plant, im Duett mit Steffi Halm das Feld von hinten aufzurollen. Am Auto von Kirsch war im dritten Rennen eine Schraube der hinteren linken Radaufhängung gebrochen, er musste das Rennen daher aufgeben. Seine Boxencrew reparierte den Schaden am Rennwagen natürlich sofort, Kirsch geht heute vom 30. Startplatz ins Rennen und hat selbstverständlich mindestens eine Platzierung unter den ersten zwanzig zum Ziel.









RSS-Feed


Diesen Artikel bookmarken bei...