Bevor es am Nachmittag in die Qualifikation geht, bekamen die Fahrer der WTCC am Vormittag die Möglichkeit zur Streckenbesichtigung, bei der es schon richtig turbulent zur Sache ging. Auf dem engen Stadtkurs in Pau ist eine gute Startposition unabdingbar. Dafür durften die Fahrer insgesamt eine Stunde trainieren.
Im ersten Training war Yvan Muller der schnellste Pilot. Mit 1:22.830 Minuten knackte der Franzose als einziger Pilot die 1:23er-Marke. Hinter dem Spitzenreiter platzierten sich mit Jordi Gené und Tiago Monteiro gleich zwei weitere Seat Leon auf den ersten Plätzen.
Gefolgt wurden die Spanier von Augusto Farfus und Alex Zanardi im BMW 320si. Zanardi war mit seiner Leistung durchaus zufrieden. "Ich habe die Strecke schon immer gemocht, in meinem ersten Rennen als Formel 3000-Fahrer habe ich hier gleich auf der Pole Position gestanden", so der Italiener.
Für Ausrutscher sorgten unter anderem Tom Coronel und Olivier Tielemans. Auch Jörg Müller, der einzige Deutsche im Feld, verließ die Ideallinie einmal. Am Ende wurde der Hückelhovener Zwölfter.
Im zweiten Training konnte sich Müller immerhin auf den siebten Platz nach vorne schieben. Auf die Spitze fehlte ihm fast eine Sekunde. Alain Menu konnte die Bestzeit von Muller um eine Hundertstel verbessern. Für den Chevrolet-Piloten standen am Ende 1:22.795 Minuten auf der Stoppuhr.
Muller kam hinter Menu auf den zweiten Platz, gefolgt von Gabriele Tarquini und Tom Coronel. Augusto Farfus war erneut bester Münchner. Diesmal belegte der Brasilianer die fünfte Position.

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