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ALMS - R8 beim Comeback auf Startplatz 4

In Houston feierte der Audi R8 sein Renncomeback in der American Le Mans Series. Dindo Capello stellte den Wagen auf Platz 4.
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Motorsport-Magazin.com - Audi startet am Freitagabend beim zweiten Lauf der American Le Mans-Serie in Houston (US-Bundesstaat Texas) vom vierten Platz und Position zwei in der LM P1-Klasse. Im 20-minütigen Qualifying erzielte Audi Werksfahrer Dindo Capello (Italien) am Donnerstag mit dem Audi R8 des Teams Audi Sport North America eine persönliche Bestzeit von 1.05,382 Minuten und lag damit weniger als eine Sekunde hinter dem Trainingsschnellsten James Weaver im Lola.

Der Audi R8, der seit seinem Renndebüt vor mehr als sechs Jahren 61 Siege feierte, muss in dieser Saison Reglement-bedingt 935 Kilogramm wiegen - und damit 35 Kilogramm mehr als seine Konkurrenten in der LM P1-Klasse.

Dindo Capello und sein Teamkollege Allan McNish (Schottland) gehen als Führende der Fahrerwertung in den zweiten Lauf der American Le Mans-Serie. Gemeinsam mit Tom Kristensen feierten die beiden beim Saisonauftakt in Sebring im März einen historischen Sieg mit dem neuen Diesel-Sportwagen Audi R10 TDI, der gegenwärtig in Europa für die 24 Stunden von Le Mans (17./18. Juni) vorbereitet wird und erst in der zweiten Saisonhälfte wieder in der American Le Mans-Serie zum Einsatz kommt.

Das Rennen auf dem 2,735 Kilometer langen Stadtkurs im Reliant Park von Houston wird am Freitagabend um 20 Uhr Ortszeit (3 Uhr am Samstagmorgen in Deutschland) gestartet und führt über eine Distanz von 2:45 Stunden.

Stimmen nach dem Qualifying in Houston

Dindo Capello (Audi R8 #2):
Ich bin mit der zweiten Startreihe zufrieden – das ist in etwa das, was wir uns mit dem Zusatzgewicht ausgerechnet hatten. Ich hatte im Qualifying etwas Schwierigkeiten mit der Lenkung. Das hat Zeit gekostet, aber für die erste Reihe hätte es auf keinen Fall gereicht. Ich glaube, dass wir im Rennen noch bessere Chancen haben werden, denn jeder weiß, wie zuverlässig der R8 ist.

Allan McNish (Audi R8 #2):
Die Strecke ist langsam und unglaublich wellig. Angesichts unseres Gewichtshandicaps war die Performance okay. Das Rennen wird anspruchsvoll. Das Überholen ist extrem schwierig. Auch die Reifenwahl wird eine entscheidende Rolle spielen, weil der Verschleiß recht hoch ist. Uns erwartet ein langes, hartes Rennen.

Dave Maraj (Team Direktor, Team Audi Sport North America):
Ich bin mit dem Qualifying-Ergebnis zufrieden – die Fahrer und das Team haben hart dafür gearbeitet. Wichtig ist, ein gut fahrbares und ausbalanciertes Auto für das Rennen zu haben. Ich werde morgen sehr stolz sein: Als Audi Werksteam für Audi Sport North America an den Start zu gehen, lässt für mich einen Traum wahr werden.


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