MotoGP - Skrupellose Geschäftemacherei mit Nicky Hayden

Illegale Memorabilia in Umlauf

Nicky Hayden ist erst ein paar Tage tot, schon stürzen sich skrupellose Geschäftemacher auf den Verstorbenen. Die Familie warnt:
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Motorsport-Magazin.com - Nicky Hayden ließ am vergangenen Montag sein Leben. Das Internet - und vor allem Facebook - wird seither von skrupellosen Geschäftemachern mit illegalen Merchandise- und Memorabilia-Objekten geflutet. Von T-Shirts über Kaffeetassen bis hin zu Schlüsselanhängern ist sind bereits unzählige Gegenstände im Umlauf.

Nun stellte die Familie des Verstorbenen auf Nickys offiziellem Facebook-Account klar, dass es sich dabei um nicht lizenzierte und damit illegale Geschäfte handelt. Zudem dürften auch einige falsche Fundraising-Projekte angelaufen sein, bei denen das gespendete Geld nicht künftigen Projekten der Familie Hayden zukommt, sondern in fremde Taschen fließt.

RIP Nicky Hayden #69: (02:03 Min.)

Es werde einen offiziellen "Memorial Fund" geben, der allerdings erst gestartet wird. Derzeit hat die Familie Hayden ganz andere Dinge im Kopf. Am Donnerstag soll der Sarg von Italien in die USA überstellt worden sein, wo es demnächst zu einem Begräbnis im engsten Kreis der Familie geben soll.

Bereits vor zwei Tagen hatte man sich entschuldigt, dass Fans bei der Bestellung von Merchandising-Artikeln über die offiziellen Kanäle aktuell längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

Gedenkfeiern für Hayden

In den kommenden Wochen wird es mehrere Gedenkfeiern zu Ehren Nicky Haydens geben. Die Superbike-WM wird an diesem Wochenende in Donington mit einer Schweigeminute gedenken, in der MotoGP wird noch über eine anständige Art der Würdigung des Weltmeisters von 2006 für Barcelona beraten.

Hayden kam am 22. Mai aufgrund der Folgen eines fünf Tage zuvor erlittenen Rad-Unfalls in unmittelbarer Nähe der MotoGP-Strecke in Misano ums Leben. Er wurde nur 35 Jahre alt.


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