MotoGP - FP2 Le Mans: Dovizioso im Nassen vor Marquez

Zeitlupen-Crash von KTM-Pilot Pol Espargaro

Ducati war einmal mehr auf nasser Strecke nicht zu schlagen: Andrea Dovizioso holte sich die Bestzeit im FP2 von Le Mans. Für ein Kuriosum sorgt Pol Espargaro.
von

Motorsport-Magazin.com - Der Bugatti Circuit in Le Mans wurde auch im 2. Freien Training seinem Ruf gerecht. Erneut fand eine Trainingssession in regnerischen Verhältnissen statt. Diesmal präsentierte sich Ducati als stärkste Kraft auf nassem Geläuf. Nachdem das Pramac-Duo Scott Redding und Danilo Petrucci lange Zeit das Geschehen diktierte, war es am Ende Andrea Dovizioso, der sich Platz eins sicherte.

Die Platzierungen: Gegen Halbzeit der Session lag Scott Redding in Führung. Der Brite dominierte die Session bis dahin, hinter ihm reihte sich Pramac-Teamkollege Danilo Petrucci ein, gefolgt von Valentino Rossi und den beiden Werks-Ducati von Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo. Damit bildeten sich die Top-5 aus vier Ducati und einer Yamaha. Maverick Vinales lag auf P6, Jonas Folger auf P14, Marc Marquez auf P16.

Am Ende sicherte sich Andrea Dovizioso in 1:41.673 die Bestzeit vor Marc Marquez und Danilo Petrucci. Vierter wurde Scott Redding vor Andrea Iannone, Alvaro Bautista und Jack Miller. Die letzten Plätze in den Top-10 gingen an Maverick Vinales, Sam Lowes und Valentino Rossi. Jorge Lorenzo wurde am Ende 15., Jonas Folger 19. und Dani Pedrosa 21.

Die Zwischenfälle: Schon in seiner ersten Outlap hat es Pol Espargaro erwischt. Der Spanier ist in Garage Vert in den Kies gerollt und stürzte dann dort im Schritttempo. Abgesehen davon war das MotoGP-Feld auch im 2. Freien Training diszipliniert unterwegs. Kein einziger weiterer Sturz passierte während der Session. Einzig Danilo Petruccis Pramac-Ducati gab in den Schlussminuten den Geist auf.

Das Wetter: Nachdem es im Laufe des Vormittags immer freundlicher wurde, kamen während der Mittagspause wieder die dunklen Wolken auf. Rechtzeitig vor dem Moto3-Training goss es wie aus Eimern, auch während der MotoGP-Session regnete es immer noch leicht. In der Luft wurden knapp elf Grad Celsius gemessen, das Thermometer auf dem Asphalt kletterte auf gerade mal 14 Grad Celsius.

Die Analyse: Die Aussagekraft der Zeiten geht wegen der nassen Strecke erneut gegen Null. Auffallend ist jedoch einmal mehr, wie gut die Ducati in regnerischen Bedingungen geht. Die nächsten Tage soll es jedoch trocken bleiben, weshalb man den Regenzeiten keine Beachtung schenken darf. Ein gewisses Restrisiko auf Regen besteht in Le Mans jedoch immer.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter