MotoGP - Pedrosa dominiert auch FP2, Vinales stürzt

Rossi und Marquez nicht auf Q2-Kurs

Dani Pedrosa schnürt den Bestzeiten-Doppelpack: Er führte auch das zweite Training von Jerez an, Valentino Rossi und Marc Marquez hatten hingegen Probleme.
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Motorsport-Magazin.com - Wird Jerez das Wochenende von Dani Pedrosa? In den beiden Freitags-Trainings glänzte der Repsol-Honda-Pilot und holte sich nach FP1 auch die Bestzeit in FP2. Er führte eine Dreifach-Honda-Spitze mit Jack Miller und Cal Crutchlow an.

Die Platzierungen: Dani Pedrosa lag am Ende der 45-minütigen Session beeindruckende 0,544 Sekunden vor Jack Miller, der ausgezeichneter Zweiter wurde. Cal Crutchlow komplettierte als Dritter ein hervorragendes Ergebnis für Honda. Jorge Lorenzo zeigte als Vierter ebenfalls auf und war bester Ducati-Pilot vor Danilo Petrucci. Maverick Vinales wurde trotz eines frühen Sturzes noch Sechster. Alvaro Bautista, Andrea Dovizioso und Aleix Espargaro belegten die Ränge sieben bis neun. Pol Espargaro sorgte mit der KTM RC16, die an diesem Wochenende sowohl mit neuem Motor als auch neuer Verkleidung ausgestattet ist, als Zehnter für eine faustdicke Überraschung.

Aktuell nicht auf Kurs Richtung Q2 liegen Valentino Rossi als Zwölfter, Jonas Folger als 13., Marc Marquez als 14., Johann Zarco als 15. sowie Andrea Iannone als 16.

Die Zwischenfälle: Aleix Espargaro sorgte nach elf Minuten in FP2 für den ersten MotoGP-Crash des Wochenendes. Er verlor in Kurve neun die Kontrolle über das Vorderrad seiner Aprilia und musste mit dem Scooter zurück an die Box gebracht werden.

Wenige Augenblicke später ging Maverick Vinales an derselben Stelle zu Boden, der Sturz glich dem von Espargaro exakt. Vinales versuchte mit Hilfe der Streckenposten seine Yamaha wieder zu starten, musste aber einsehen, dass dieses Unterfangen aussichtlos war. Auch für ihn ging es per Scooter an die Box zurück.

Das Wetter: FP2 war die erste trockene Session des Wochenendes für die MotoGP-Piloten, nachdem es am Freitagvormittag in Strömen regnete. Am Nachmittag lichteten sich aber die Wolken über Jerez und die Sonne kam heraus. Die Außentemperatur stieg auf 21 Grad, der Asphalt erreichte sogar 36 Grad. Lediglich starker Wind machte es für die Fahrer teilweise etwas unangenehm.

Die Analyse: In den letzten Jahren galt Jerez stets als Yamaha-Strecke, am Freitag waren es mit Ausnahme von Marc Marquez aber die Honda-Piloten, die das Geschehen dominierten. Eine Stärke, die vorerst aber nicht überbewertet wurden. Immerhin testete das Werksteam in Jerez Ende Februar privat, hat also wohl noch einen gewissen Vorsprung bei der Abstimmung der Motorräder. Das verregnete FP1 dürfte Honda hier zusätzlich in die Karten gespielt haben.


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