MotoGP - Regen im FP3: Rossi, Lorenzo und Pedrosa in Q1!

Der Wettergott in Argentinien tut den Superstars keinen Gefallen

Was die Stars befürchtet haben, ist eingetreten: Regen im FP3 verhindert eine Zeitenverbesserung! Rossi, Lorenzo, Pedrosa und Dovizioso müssen durch Q1.
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Motorsport-Magazin.com - Die Alpträume der MotoGP-Superstars haben sich bewahrheitet: Der Wettergott hat im FP3 von Termas de Rio Hondo eine Zeitenjagd verhindert. Statt sich in die Top-10 zu retten, müssen Rossi, Lorenzo, Pedrosa und Dovizioso zusehen, wie ein Regenschauer ihre Hoffnungen davon spült. Alle vier Stars müssen damit den bitteren Gang durch Q1 antreten - wo bekanntermaßen nur zwei Plätze für Q2 zur Verfügung stehen!

Die Platzierungen: Nach gut 13 Minuten die erste Veränderung in den kombinierten Top-10: Cal Crutchlow verbesserte sich von P7 auf P2. Sein Honda-Kollege Dani Pedrosa verpasste dagegen mit der elftbesten Zeit die Top-10 knapp. Doch das war es auch schon mit Zeitenverbesserungen, denn in den letzten 20 Minuten öffnete der Himmel über Termas de Rio Hondo nach und nach seine Schleusen. 14 Minuten vor Schluss wurden erstmals die Regenflaggen gezeigt.

In den Schlussminuten drehten einige Fahrer noch vereinzelte Runden auf Regenreifen, doch an der Reihenfolge änderte sich nichts mehr: Maverick Vinales führt nach drei Freien Trainings vor Cal Crutchlow, Marc Marquez, Karel Abraham, Alvaro Bautista, Danilo Petrucci, Loris Baz, Jonas Folger, Aleix Espargaro und Andrea Iannone. Dani Pedrosa wurde Elfter, Andrea Dovizioso 14., Valentino Rossi 17. und Jorge Lorenzo 18.

Die Zwischenfälle: Das MotoGP-Feld präsentierte sich über die 45-minütige FP3-Session durch die Bank weg diszipliniert. Kein einziger Fahrer kam zu Sturz. Lediglich Bradley Smith leistete sich einen Ausrutscher, beim Einscheren auf der Strecke fuhr er Aleix Espargaro vor das Vorderrad. Doch der Zwischenfall lief glücklicherweise ohne Konsequenzen ab.

Das Wetter: Same procedure as Freitag Vormittag: Erneut hing eine fette Wolkendecke über dem Autodromo von Termas de Rio Hondo. So hatte die Sonne keine Chance, durch irgendwelche Lücken durchzukommen. Entsprechend kalt war es: Gerade einmal 19 Grad Celsius wurden in der Luft gemessen, auf der Streckenoberfläche kletterte das Thermometer auf 22 Grad Celsius. Während der Session fing es dann schließlich nach und nach zu regnen an.

Die Analyse: Im Hinblick auf das Kräfteverhältnis sind die Zeiten und Leistungen aus dem dritten Freien Training nahezu irrelevant. Eines steht jedoch jetzt schon fest: Zwei Top-Stars werden auf jeden Fall im Q1 scheitern und sich im Rennen durch das Feld nach vorne kämpfen müssen. Von den großen Werksfahrern sind einzig Maverick Vinales und Marc Marquez safe.


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