MotoGP - Katar-Test: Comeback von Rabat nach Verletzung

Pause nach Verletzung überstanden

Tito Rabat zog sich beim Test-Auftakt in Sepang mehrere Verletzungen zu. In Katar gibt er am Wochenende sein Comeback.
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Motorsport-Magazin.com - Tito Rabat feiert sein Comeback in der MotoGP. Der spanische Marc-VDS-Pilot wird an den kommenden Testfahrten in Katar (10.-12. März) teilnehmen, wie sein Team am Mittwoch in einer Presseaussendung erklärt.

Rabat hatte sich am 31. Januar bei einem Sturz am zweiten Tag der Auftakttestfahrten in Sepang bei einem Sturz schwer verletzt. In Kurve sieben war er gestürzt und hatte sich dabei einen Bänderriss im linken Knie, zwei gebrochene Zehen am linken Fuß und einen Bruch in der rechten Hand zugezogen.

Diese Verletzungen hatten sogar einen operativen Eingriff notwendig gemacht. Rabat musste dadurch Mitte Februar auf den zweiten MotoGP-Wintertest auf Phillip Island verzichten. Nun versucht es der ehemalige Moto2-Champion aber wieder.

Erster Einsatz seit Sepang-Test

Ich bin zwar noch weit weg davon, wieder voll fit zu sein. Aber ich kann zumindest wieder fahren.
Tito Rabat

"Vier Wochen lang konnte ich mit jetzt mit meinem Physiotherapeuten arbeiten und mich von den Verletzungen und der Operation erholen. Ich bin zwar noch weit weg davon, wieder voll fit zu sein. Aber ich kann zumindest wieder fahren", wird er in einer Aussendung zitiert.

Die Hoffnungen von Teamchef Michael Bartholemy sind vor dem abschließenden Test in Katar verhalten: "Sein Training war zuletzt stark eingeschränkt durch die Verletzung und die Antibiotika, die er wegen einer Entzündung im Knie nehmen musste. Daher werden wir uns seinen körperlichen Zustand ganz genau ansehen."

Für das Marc VDS Team ist der Test ein wichtiger, stellt Honda dem belgischen Rennstall doch zum ersten Mal die neueste Motor-Variante zur Verfügung. Rabat muss schnell Selbstvertrauen tanken, will er langfristig in der MotoGP bleiben. Schon im Vorjahr war er sehr sturzanfällig und verpasste wegen einer Verletzung das Rennen in Mugello. Unter den Stammfahrern belegte er in der WM-Endabrechnung 2016 nur den vorletzten Platz.


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