MotoGP - Rossi überrascht: Wünsche mir einen Sohn

Valentino Rossi will Vater werden

Valentino Rossi überraschte zuletzt mit einer unerwarteten Aussage: Der Yamaha-Pilot möchte demnächst Vater werden.
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Motorsport-Magazin.com - Von allen Fahrern im MotoGP-Paddock gilt Valentino Rossi wohl als der eingefleischteste Junggeselle. Deshalb überraschte der Yamaha-Pilot in einem Gespräch mit dem italienischen 'Corriere de la Sera' mit einer ungewöhnlichen Aussage: Er möchte Vater werden und das schon sehr bald.

"Ich möchte auch 2017 weiterhin gewinnen und um den zehnten Titel kämpfen", erklärte Rossi. Soweit nichts Ungewöhnliches, doch der Doktor führt aus: "Und ich würde gerne einen Sohn bekommen. Ich hätte gern ein Kind und ich denke, dass jetzt die richtige Zeit ist." Mit 38 Jahren ist Rossi in einem Alter, in dem ein Kind nichts Ungewöhnliches mehr wäre. Ein Problem dürfte Rossi dennoch haben: Eine passende Partnerin hat er immer noch nicht gefunden. "Ich denke, dass ich meine Strategie wohl noch ändern muss", gibt Rossi daher zu.

Ich hätte gern ein Kind und ich denke, dass jetzt die richtige Zeit ist.
Valentino Rossi

Bis vor Kurzem sah es noch so aus, als hätte der Yamaha-Pilot seine Frau fürs Leben bereits gefunden. Bis Mitte des Jahres 2016 war Rossi mit dem italienischen Model Linda Morselli liiert, in den Medien seines Heimatslandes geisterten Gerüchte um eine Hochzeit durch die Gegend. Dann folgte die plötzliche Trennung des Paares.

Probleme bei der Partnerwahl

"Ich glaube, dass es für jeden schwer ist, die richtige Frau oder Freundin für sein Leben zu finden", sagte Rossi nach der Trennung in einem Interview im Rahmen des Österreich GPs bei Servus TV. "Vor allem, wenn du so einen Job hast. Es ist ein komplett anderes Leben, man ist immer unterwegs. Und wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich besser, wenn ich bei einem Grand Prix alleine bin. Das ist vielleicht eines der größten Probleme", gestand Rossi im selben Atemzug jedoch.

Ich finde eine Frau, wenn ich aufhören, Rennen zu fahren.
Valentino Rossi

Noch nicht nur der stressige Zeitplan in der Saison macht es für den Doktor schwierig, eine Familie zu gründen. "Um in meinem Alter noch an der Spitze der WM mitzukämpfen, muss man darauf all seine Zeit verwetten", erklärte er weiter. "Wenn man nur noch die Hälfte der Zeit aufwendet, ist es besser, aufzuhören und eine Familie zu gründen. Ich habe mich aber für den anderen Weg entschieden. Ich finde eine Frau, wenn ich aufhören, Rennen zu fahren. Zumindest hoffe ich das." Es scheint, als hätte Rossi seine Meinung seit dem Österreich GP geändert.


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