MotoGP - MotoGP-Boss: Valentino Rossi ist wie Enzo Ferrari

Ezpeleta vergleicht Rossi mit Formel 1-Legende

Große Worte für Valentino Rossi. MotoGP-Boss Carmelo Ezpeleta vergleicht den Doktor mit einer der größten Ikonen im Motorsport.
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Motorsport-Magazin.com - Es sind große Worte, die Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta Valentino Rossi zukommen lässt. Im Rahmen des Saisonfinales in Valencia verglich Ezpeleta den Yamaha-Piloten mit einer der größten Ikonen des Motorsports: Enzo Ferrari.

Valentino ist genau wie Enzo Ferrari.
Carmelo Ezpeleta

"Ich denke, dass Valentino dafür verantwortlich war, viele Leute für die MotoGP zu interessieren. Ich bezweifle aber, dass sich diese Leute vom Sport abwenden werden, wenn Valentino zurücktritt", erklärt Ezpeleta seinen Gedankengang. Diese besondere Faszination Rossis auf die Fans ist es, die Ezpeleta den Vergleich zum legendären Ferrari-Gründer ziehen lässt. "In der Geschichte des Motorsports ist das vor vielen Jahren schon passiert einmal passiert, mit einer Person, die noch mit mal selbst Rennen gefahren ist. Ich meine Enzo Ferrari. Valentino ist genau wie er."

Carmelo Ezpeleta und Valentino Rossi kennen sich schon seit Jahren - Foto: Ducati

Auch wenn Rossi Fahrer statt Firmen-Leiter ist, ist sich Ezepleta sicher, dass das Erbe des Doktors über ihn hinausgehen wird, wie es auch bei Ferrari der Fall ist. Ebenfalls schließt der Dorna-CEO aus, dass er für den Italiener überhaupt eine Zeit nach der MotoGP geben wird. "Natürlich muss Valentino irgendwann als aktiver Fahrer zurücktreten, aber er wird die MotoGP-Welt niemals verlassen."

Ezpeleta: Kein Rossi-Rücktritt

Für Ezpeleta steht fest, dass es für Rossi kein Leben außerhalb des WM-Zirkus geben kann. Auch wenn er das Feld früher oder später den jungen Wilden wie Maverick Vinales überlassen muss, den Rücken kehren wird er dem Paddock nie. "Ich glaube nicht, dass Valentino jemals aufhört. Ich habe nicht das Gefühl, als würde er sich zurückziehen", ist sich Ezpeleta sicher. Unrecht hat der Dorna-CEO nicht, immerhin arbeitet Rossi mit der Gründung seiner Firma VR46, seiner Riders Academy und seinem Moto3- und Moto2-Team bereits aktiv an der Karriere nach seiner Karriere.

Und auch für die Fans wäre Rossis Verbleib in der Weltmeisterschaft eine Erleichterung. "Wenn man sich die letzten Rennen, vor allem die in Italiener ansieht, ist dort überall die 46", erinnert Ezpeleta an Rossis unerreichte Beliebtheit. "Die Leute interessieren sich besonders für Valentino. Alle Leute, die ihn sehen, merken rasch, wie toll unser Sport ist."


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