MotoGP - Die Stimmen aus der ersten Reihe

Zarco zitterte um erste Moto2-Pole

Johann Zarco fuhr in Silverstone zu seiner ersten Moto2-Pole. Darum musste er aber lange bangen.
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Motorsport-Magazin.com - Das Moto2-Qualifying zum Großbritannien-Grand-Prix brachte die erste Pole für Johann Zarco und Caterham in dieser Klasse. "Am Morgen war ich nur Zehnter, weil ich mit alten Reifen gefahren bin und so einfach keine bessere Zeit möglich war. Mein Team hat mir aber gesagt, dass ich ruhig bleiben soll und eine gute Pace habe. Am Nachmittag konnte ich dann mit den neuen Reifen wirklich gute Rundenzeiten fahren. Im Qualifying bin ich kurz noch einmal an die Box gekommen um durchzuatmen und habe dann einen Windschatten gesucht, um die Pole holen zu können. Mit meiner schnellen Runde hatte ich sie dann praktisch auch schon in der Tasche, aber ich habe mir dennoch etwas Sorgen gemacht, weil Tito am Ende oft noch schnell ist. Schlussendlich konnte ich die Pole aber behalten. Ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass ich die Pace morgen halten, in der Spitzengruppe mitfahren und das Rennen ganz vorne beenden kann. Hoffentlich geht es so leicht wie heute", wünscht sich der Franzose.

Das ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen.
Mika Kallio

Auf Rang zwei landete Mika Kallio, der seinen Teamkollegen Esteve Rabat damit im Titelkampf weiter unter Druck setzt: "Das ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Ich hatte schon das ganze Wochenende nicht das perfekte Gefühl für das Motorrad. Wir haben Schwierigkeiten, die richtige Balance zu finden. Bei diesen kühlen Temperaturen fehlt etwas das Feedback der Reifen und man weiß nicht genau, wo das Limit ist. Da kann man nur schwer pushen. Es war nicht leicht, aber mit Rang zwei bin ich sehr zufrieden, auch weil Tito noch hinter mir ist. Im Rennen ist aber alles offen, da kann alles passieren."

Simone Corsi komplettiert die erste Startreihe. "Ich bin sehr glücklich. Mein Motorrad war heute wirklich schnell. Am Morgen hatte ich leider einen heftigen Sturz, aber meine Mechaniker haben einen wirklich guten Job gemacht. Das Rennen wird sehr schwer, denn wir wissen noch nicht, welchen Reifen wir wählen sollen. Vielleicht müssen wir auch das Setup noch ein wenig ändern", meinte der Forward-Racing-Pilot.


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