MotoGP - Marquez erzielt Streckenrekord bei Test

Weltmeister rehabilitiert sich

Marc Marquez fährt beim Test in Brünn mit der Wut im Bauch die schnellste MotoGP-Runde auf dem Kurs. Jorge Lorenzo landet auf Rang zwei.
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Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez meldete sich am Montag nach dem Tschechien GP eindrucksvoll zurück. Der Weltmeister erzielte bei den Testfahrten in Brünn nicht nur Bestzeit, sondern fuhr in der Schlussstunde sogar die schnellste Runde, die je auf dem Kurs in der MotoGP erzielt wurde.

Mit einer Bestzeit von 1:55.411 blieb Marquez auf seiner 54. von XX Runden 0.116 Sekunden unter dem bisherigen Rekord von Cal Crutchlow, den dieser im Qualifying des Vorjahres erzielt hatte. Marquez rehabilitierte sich damit für das schwierige Wochenende, an dem er als Vierter sogar das Podest verpasst hatte.

Die zweitschnellste Runde sicherte sich Jorge Lorenzo, der sich Marquez nach 52 Runden um 0.155 Sekunden geschlagen geben musste. Neben einem neuen Motor, der im alten Motorrad eingesetzt wurde, testete der Mallorquiner auch bereits das Bike für 2015.

Pedrosa und Bradl machen früher Schluss

Brünn-Sieger Dani Pedrosa landete nach nur 38 Runden mit 0.603 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz. Auch der Katalane konnte die Evolutionsstufe für 2015 ausführen, allerdings nur für wenige Runden. Zwei Stunden vor dem Ende begann es in Brünn kurz zu regnen, wodurch einige Fahrer - darunter Pedrosa - beschlossen, den Tag zu beenden.

Dazu gehörte auch Stefan Bradl, der bis dahin 51 Runden mit einer Bestzeit von 1:56.519 absolviert hatte. Das reichte am Ende des Tages für den achten Platz im Klassement. Der aktivste Pilot war Ducati-Tester Michele Pirro, der 68 Runden auf der Desmosedici abspulte und Platz elf belegte. Pirro war neben Open-Pilot Yonny Hernandez die einzige Ducati, da Andrea Dovizioso, Andrea Iannone und Cal Crutchlow diese Woche noch in Misano testen.

Für die einzige rote Flagge des Tages sorgte Leon Camier, der mit seiner Honda am Vormittag im Kies landete, aber unverletzt blieb und die Testfahrt später wieder aufnehmen konnte. Loris Capirossi gab ein kleines Comeback und wagte sich auf einer Forward-Yamaha für sechs Runden auf die Strecke. Der Italiener konnte dabei sogar Kenny Noyes hinter sich lassen, der für 23 Runden auf eine Avintia-Kawasaki stieg.


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