MotoGP - Bautista: Sturz ist nicht zu erklären

Qualifikation lief schlecht

Alvaro Bautista war nach seiner Qualifikation zum Tschechien GP unglücklich, fasste dank gutem Gefühl mit neuem Setting im Training aber neuen Mut.
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Motorsport-Magazin.com - Schwieriges Wochenende in Brünn für Alvaro Bautista: Nach einem heftigen Abflug im vierten Freien Training kam er über Startplatz 14 nicht mehr hinaus. "Wie der Sturz passiert ist, weiß ich nicht genau", erklärte er gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Auf der Bremse ist mir das Vorderrad weggerutscht. Ich sah, dass Valentino [Rossi] das gleiche passiert ist. Ich weiß nicht, ob in diesem Moment irgendetwas Seltsames auf der Strecke war, weil unsere Linie war fast gleich. Ich weiß nicht, warum ich gestürzt bin, aber glücklicherweise habe ich mich nicht verletzt."

Nach dem Sturz musste ich die Qualifikation mit der zweiten Maschine fahren
Alvaro Bautista

Nach dem heftigen Crash schaffte Bautista in der Qualifikation nicht einmal den Sprung in Q2. "Im vierten Freien Training haben wir bei einem Bike in anderes Setting ausprobiert, was mir ein bisschen half, den Grip am Hinterrad zu verbessern. Nach dem Sturz musste ich die Qualifikation mit der zweiten Maschine fahren, bei der noch das alte Setting eingestellt war, das sich schlechter anfühlte", schilderte der Spanier weiter.

Das alte Setting war der Grund dafür, dass Bautista seine Rundenzeiten nicht weiter herunterschrauben konnte. "Die Qualifikation war schlecht, aber dafür war mein Gefühl auf dem Bike im vierten Training etwas besser, bevor ich gestürzt bin. Wir waren in dieser Session auch stärker als in den anderen Trainings, deshalb bin ich für morgen zuversichtlich." Ziel des Gresini-Piloten ist es, im Rennen gut zu starten und einen guten Rhythmus zu finden.


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