MotoGP - Redding will das Werksbike

Gleiches Material wie Marquez und Pedrosa

Scott Redding will für 2015 Alvaro Bautistas Bike im Gresini Team, allerdings nicht mit Nissin und Showa, sondern Brembo und Öhlins.
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Motorsport-Magazin.com - Scott Redding soll 2015 den Platz von Alvaro Bautista auf der Werks-Honda übernehmen. Das Management des Briten, HRC und Fausto Gresini stehen aktuell in Verhandlungen, nachdem Redding den letzten GP in Indianapolis als Neunter beendete. In einer für Bautista unglücklichen Saison liegt der Open-Pilot aktuell nur zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen. Gegenüber MCN sagte Reddings Manager Michael Bartholemy: "Wir reden mit Fausto, aber schon eine ganze Weile. Wir haben einen Vertrag für nächstes Jahr, also müssen wir uns nicht um die Zukunft sorgen, aber es war immer unser Ziel und ist wichtig, für nächstes Jahr ein Werksbike zu bekommen."

Ich hoffe, dass wir für nächstes Jahr eine Lösung finden
Michael Bartholemy

"Wir kommen näher heran und müssen einige Dinge noch finalisieren, aber ich hoffe, dass wir für nächstes Jahr eine Lösung finden, um ein Werksbike zu bekommen", ergänzte er. Im Vergleich zu Bautista will Redding aber nicht mit Nissin und Showa, sondern Brembo und Öhlins fahren. "Ich denke jeder Fahrer würde gern gegen Marc Marquez und Dani Pedrosa auf gleichem Material kämpfen, denn wenn du das gleiche Fahrwerk und gleiche Bremsen hast, ist das Bike nicht großartig anders", so Bartholemy.

HRC-Chef Livio Suppo ist mit den bisherigen Leistungen des MotoGP-Rookies zufrieden. "Scott leistet großartige Arbeit. Er ist ein junger Fahrer und verdient eine Chance, zu beweisen, dass er dazugelernt hat und schnell ist. Sicherlich ist er ein Kandidat für das Werksbike." Die Fahrwerks- und Bremsen-Frage sei allerdings nicht leicht zu entscheiden. "Wenn du alles gleich hast, dann ist es zwar gut, aber auch schwierig, einen Vorteil herauszubekommen. Alvaro landete in diesem Jahr auf dem Podium und Stefan Bradl nicht und sie fahren auf verschiedenem Material. Es ist schwer zu beurteilen und ich verstehe die Sicht des Fahrers. Wir müssen das zusammen mit dem Team besprechen."


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