MotoGP - Marquez: Wollte eigentlich hinter Vale bleiben

Ein Sieg mit elf Runden im Schongang

Marc Marquez trieb seine Gegner in Indianapolis erneut zur Verzweiflung. Zehn Runden lang sah er dem Treiben an der Spitze entspannt zu.
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Motorsport-Magazin.com - Zehn Siege in Folge - Marc Marquez hat in Indianapolis tatsächlich geschafft, was seit 1997 keinem Motorradfahrer mehr gelungen ist. Der Weltmeister ließ sich diesmal sogar einige Runden Zeit, ehe er sich an die Spitze setzte und dem Feld enteilte.

Ich wollte eigentlich hinter Vale bleiben Reifen schonen.
Marc Marquez

"Ich wollte eigentlich hinter Vale bleiben Reifen schonen und erst dann pushen, wenn die Reifen ordentlich auf Temperatur waren", sagte Marquez nach dem Rennen. Erst als sich an der Spitze Rossi und Lorenzo um die Führung beharkten, nutzte der WM-Leader in Runde elf seine Chance. Von da an gab es kein Halten mehr und bis ins Ziel fuhr Marquez 1.8 Sekunden auf den Zweitplatzierten Jorge Lorenzo heraus.

"Jorge war sehr schnell unterwegs heute und es war schwierig, eine Lücke aufzureißen. Es ist mir aber gelungen und daher konnte ich gegen Ende des Rennens meinen Vorsprung verwalten", so Marquez. "Das Rennen war aber hart, weil die Strecke heißer als gestern war."

In der WM-Wertung konnte Marquez seinen Vorsprung wieder erheblich ausbauen, da sein erster Verfolger, Dani Pedrosa, nur den vierten Ran belegte. Marquez liegt nun bereits 89 Punkte vor seinem Teamkollegen und sogar 93 vor Valentino Rossi. Macht Marquez in diesem Tempo weiter, setzt er sich die WM-Krone wohl schon im September auf.


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