MotoGP - Bradl nach Startreihe eins: Hatte Lampenfieber

Podium im Rennen wäre traumhaft

Stefan Bradl fuhr im Qualifying zu seinem Heim-Grand-Prix am Sachsenring auf den starken dritten Platz und startet somit am Sonntag aus Reihe eins.
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Motorsport-Magazin.com - Pünktlich zum Heimrennen der Deutschen am Sachsenring scheint Lokalmatador Stefan Bradl wieder seine Höchstform gefunden zu haben. Er fuhr im Qualifying zum Grand Prix von Deutschland auf den ausgezeichneten dritten Startplatz und musste sich nur den beiden Honda-Werkspiloten Marc Marquez und Dani Pedrosa geschlagen geben.

Ich weiß auch nicht warum ich so nervös war, vielleicht spüre ich doch den Druck durch die Heimkulisse etwas.
Stefan Bradl

Bradl zeigte ein fehlerfreies Qualifying vor den schon am Samstag bestens gefüllten Tribünen am Sachsenring. Dabei war der Zahlinger gar nicht so cool, wie es nach außen hin wirkte. "Das Qualifying war wirklich schwierig für mich, denn ich hatte schon ein bisschen Lampenfieber. Ich weiß auch nicht warum ich so nervös war, vielleicht spüre ich doch den Druck durch die Heimkulisse etwas. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass es mit der ersten Startreihe geklappt hat", gestand Bradl. Seine Freude war auch so groß, weil einer guten Startposition am Sachsenring eine besondere Bedeutung zukommt: "Es ist hier besonders wichtig, in der ersten Reihe zu stehen, weil der Kurs sehr eng ist und es dadurch schwer ist, zu überholen."

Harter Kampf bis zum Podium

Dennoch ist sich der LCR-Honda im Klaren darüber, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, seine Startposition im Rennen zu verteidigen. "Es wäre natürlich traumhaft, wenn wir es morgen auf das Podium schaffen würden. Das wird aber sicher nicht einfach, so viel ist klar. Valentino zum Beispiel ist im Qualifying oft etwas schwächer und im Rennen dann trotzdem wieder voll da. Ich werde von Beginn an versuchen, an den Repsol Hondas dranzubleiben", verspricht Bradl.

Im Vorjahr sammelte Bradl am Sachsenring bereits Führungskilometer - Foto: LCR Honda

Das durch sein bärenstarkes Qualifying der Druck nicht unbedingt kleiner wird, hat er ebenfalls bereits erkannt: "Ich hab es mir jetzt natürlich selbst wieder etwas schwer gemacht, weil ich in der ersten Reihe stehe und nun alle eine Podiumsplatzierung von mir verlangen. Ich werde alles geben und mich voll bemühen, aber es darf bitte keiner beleidigt sein, wenn es am Sonntag nicht funktioniert."


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