MotoGP - Aleix Espargaro behält Führung in FP2

Bradl starker Vierter

Aleix Espargaro fuhr im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Deutschland zu seiner nächsten Sessionbestzeit.
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Motorsport-Magazin.com - Wie schon in Assen kann Aleix Espargaro auch am Sachsenring die Factory-Piloten mächtig ärgern. Er war im zweiten Freien Training der MotoGP am Sachsenring Schnellster und verwies die Stars aus den Werksteams auf die Ränge. Stefan Bradl wurde guter Vierter.

Die Platzierungen: In letzter Minute luchste Aleix Espargaro Marc Marquez noch die Führung ab und war in 1:22.041 Minuten 0,117 Sekunden schneller als der Weltmeister. Jorge Lorenzo wurde Dritter. Stefan Bradl war vor heimischem Publikum als Vierter der bessere der beiden Kundenpiloten von Honda, direkt vor Alvaro Bautista. Andrea Iannone war als Sechster bester Ducati-Fahrer und ließ Pol Espargaro auf der Tech-3-Yamaha hinter sich. Andrea Dovizioso wurde Achter. Dani Pedrosa nach einem Sturz und Valentino Rossi kamen nur auf die Positionen neun und zehn.

Die Zwischenfälle: Dani Pedrosa rutschte schon nach wenigen Minuten beim Anbremsen zu Kurve zwölf über das Vorderrad weg und landete mit hohem Tempo im Kies. Er blieb unverletzt, doch seine Honda RC213V war ordentlich in Mitleidenschaft gezogen und Pedrosa setzte seine Session mit dem Ersatzbike fort. Auch Michael Laverty passierte kurz vor Ende des Trainings der gleiche Fehler mit dem gleichen Ausgang.

Das Wetter: Zu Beginn des zweiten Trainings der MotoGP wurde es auf dem Sachsenring bereits richtig sommerlich. Bei Sonnenschein durchbrach die Außentemperatur in Hohenstein-Ernstthal die 25-Grad-Marke. Der Asphalt erhitzte sich bereits auf mehr als 40 Grad und sorgte so für ordentlich Grip unter den Bridgestone-Slicks der MotoGP-Stars. Gut 20 Minuten vor Ende begann es allerdings leicht zu regnen und alle Fahrer kehrten an die Box zurück. Der Schauer war aber nur von kurzer Dauer und die Piloten setzten ihr Training fort.

Die Analyse: Aleix Espargaro fuhr zwar im zweiten Freien Training die Bestzeit, das war aber wohl eher dem weicheren Hinterreifen als der überragenden Pace der Forward-Yamaha geschuldet, die in dieser Session erstmals mit eigenem Forward-Chassis ausgestattet war. Beeindruckend war einmal mehr Marc Marquez, der seinen heftigen Sturz vom Vormittag wegsteckte und die zweitschnellste Zeit hinlegte. Auch Jorge Lorenzo macht wieder einen stärkeren Eindruck und war in beiden Freitagstrainings schnell. Auch Stefan Bradl zeigte eine ordentliche Pace.


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