MotoGP - Ducati: Auf dem Sachsenring warten Probleme

Schöne Erinnerungen und bittere Realität

Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow gehen mit wenig Hoffnung in den Deutschland GP. Keine Paradestrecke für die Ducati - die Motivation ist dennoch ungebrochen.
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Motorsport-Magazin.com - Ducati reist mit einer Menge Schwung nach Deutschland. Beim letzten Grand Prix in Assen holte Andrea Dovizioso den zweiten Platz und damit das beste Ergebnis für die Italiener in diesem Jahr. Nun heißt es, auf dem Sachsenring nachlegen. Allerdings stapelt der Italiener tief und weiß um die Schwächen seines Motorrads. "Das Ergebnis aus Assen war sehr wichtig für mich und das Team, aber ich denke nicht, dass wir den Speed haben, um in trockenen Bedingungen den Speed haben, um einen Podestplatz anzuvisieren", erklärte er. Kleiner Hoffnungsschimmer: Die Wetterprognosen für das Deutschland-Wochenende sagen Regen voraus.

Ich denke nicht, dass wir den Speed haben, um in trockenen Bedingungen den Speed haben, um einen Podestplatz anzuvisieren.
Andrea Dovizioso

2013 kam Dovizioso als Siebter ins Ziel. In diesem Jahr hofft er auf ein besseres Ergebnis, obwohl er kein Freund des Sachsenring ist. "Für mich ist die Strecke zu kurz und zu eng für die MotoGP, aber ich denke, das Motorrad hat sich seit letztem Jahr verbessert. Wir müssen die Unterschiede zum letzten Jahr zeigen - genau wie in Assen", gab es die Kampfansage des Ducati-Piloten. "Wir müssen 100 Prozent pushen und uns im Vergleich zum letzten Jahr verbessern."

In Assen feierte Andrea Dovizioso das beste Saisonergebnis - Foto: Milagro

Crutchlow mit guten Erinnerungen

Cal Crutchlow müsste sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessern, um Strahlen zu können. 2013 stand der damalige Yamaha-Pilot als Zweiter auf dem Podest. "Ich mag den Kurs und letztes Jahr lief es hier wirklich gut für mich", erinnerte sich Crutchlow an eines seiner besten Ergebnisse in der MotoGP.

Aufgrund des Streckenlayouts und der Kurven denke ich, dass wir unglücklicherweise ein paar Probleme mit Untersteuern bekommen werden.
Cal Crutchlow

Nun reist der Brite mit einer Portion Frust im Gepäck an und wird versuchen, das Beste aus seiner Ducati herauszuholen. Obwohl er noch nie mit einer Ducati auf dem Sachsenring unterwegs war, malt Crutchlow für das anstehende Wochenende bereits schwarz. "Aufgrund des Streckenlayouts und der Kurven denke ich, dass wir unglücklicherweise ein paar Probleme mit Untersteuern bekommen werden", erklärte Crutchlow. Aufgeben kommt aber nicht infrage: "Ich werde wie immer mein Bestes geben, um konkurrenzfähig zu sein."


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