MotoGP - Spies: Würde eine Prothese brauchen

Null Chance auf ein Comeback

Ben Spies erklärt den aktuellen Zustand seiner Schulter und erzählt von seinem Leben als MotoGP-Rentner.
von

Motorsport-Magazin.com - 2011 wollte Ben Spies mit Pramac-Ducati neu durchstarten. Doch bereits nach dem zweiten Lauf in Texas stellten sich wieder körperliche Probleme ein. In Indianapolis trat er nach einer längeren Verletzungspause wieder an, stürzte, fiel prompt auf die mehrfach lädierte linke Schulter und erklärte am Ende der Saison seinen Rücktritt, ohne noch einmal zurückgekommen zu sein.

Es gibt Nächte, in denen ich aufwache, weil ich mir die Schulter ausgerenkt habe
Ben Spies

Völlig gesund ist der Texaner immer noch nicht, wie er in seinem Blog für BT Sport erklärte. "Tagsüber habe ich eigentlich keine Probleme, aber es gibt immer noch Nächte, in denen ich aufwache, weil ich mir die Schulter ausgerenkt habe", beschreibt Spies seine Leiden. Auch ohne eine weitere Verletzung sei eine erneute Operation sehr wahrscheinlich. "Wenn ich wieder stürzen würde, würde ich höchstwahrscheinlich eine komplette Schulterprothese brauchen, darum gibt es null Chance auf ein Comeback."

Indianapolis 2011: Der Sturz, der Ben Spies' Karriere beendete - Foto: Milagro

Angebote als Testfahrer musste Spies ablehnen, auch wenn er geschmeichelt war, wie er zugibt. "Ich kann das einfach nicht in Betracht ziehen", so der Amerikaner. Im Augenblick kümmert er sich um sein Rennradteam "Elbowz Racing" und sein Restaurant in Texas. Außerdem machte er 2014 seiner Freundin Patricia einen Heiratsantrag, welchen diese annahm.

Für den amtierenden Weltmeister Marc Marquez, der im Moment Rekord um Rekord bricht, findet Spies nur lobende Worte: "Was er tut, ist beeindruckend! Ich habe es schon letztes Jahr gesagt und es braucht keinen Wissenschaftler, um zu sehen, dass dieses Kind etwas Besonderes ist." Im August will Spies das Rennen in Indianapolis besuchen, wenn die MotoGP wieder in Amerika gastiert.


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x