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MotoGP - Interview - Bradley Smith: Will wieder gegen Pol kämpfen

Vier Rennen Pech reichen

Bradley Smith sprach mit Motorsport-Magazin über seinen Saisonbeginn voller Höhen und Tiefen und verriet, warum ihn Pol Espargaro frustriert.
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Motorsport-Magazin.com - Wie würdest du deine Saison bisher zusammenfassen?
Bradley Smith: [lacht] Ich hatte dieses Jahr schon alles: wirklich großartige Momente und wirklich schlechte Momente. Für mich ist die Leistung da. Wir haben das in Katar und Austin gezeigt. Aus irgendeinem Grund hatten wir in den letzten vier Rennen immer Pech - egal was, wir getan haben, ob wir einen Fehler gemacht haben oder nicht. Das passiert manchmal im Rennsport. Der Weg ist nie gerade, man muss im Zick-Zack gehen und versuchen, seinen Weg zu finden. Ich hoffe, dass vier Rennen genug sind und wir jetzt gut sein werden.

Ich denke, dass wir den Montag auf jeden Fall viel deutlicher und hoffentlich viel konkurrenzfähiger abschließen werden
Bradley Smith

Ist es hart für dich, von deinem Rookie-Teamkollegen geschlagen zu werden?
Bradley Smith: Absolut! Das ist sehr frustrierend. Ich wusste aber auch, dass es möglich war, denn er ist ein sehr talentierter Fahrer. Wir wussten, dass er schnell sein würde. Aber ich glaube nicht, dass er besser als ich ist. Er hatte bisher einfach noch kein Pech. Für ihn ging alles ziemlich geradlinig nach vorn und es lief gut. Er ist noch nicht so oft gestürzt, was auch sehr wichtig ist. Sein Vertrauen ist sehr hoch. Ich hoffe, dass ich für die verbleibenden Rennen wieder mit ihm kämpfen kann, denn ich habe es immer sehr genossen, mit Pol [Espargaro] zu kämpfen.

Was plant ihr für den Test am Montag?
Bradley Smith: Wir haben viel auszuprobieren. Wir haben das Bike dieses Jahr schon oft verändert und versuchten, viele Ideen. Wir brauchen jetzt wirklich einen Tag, um all das zu bestätigen. Manchmal ist das eine positiv, das andere negativ. Am Montag werden wir viel checken, um herauszufinden, ob das gut oder schlecht ist. Ich denke, dass wir den Montag auf jeden Fall viel deutlicher und hoffentlich viel konkurrenzfähiger für den Rest der Saison abschließen werden.


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