MotoGP - Forward bekommt neue Teile

Corsi 2015 in der Königsklasse?

Forward-Teamchef Giovanni Cuzari sprach über neue Teile, den Wert von Aleix Espargaro und Simone Corsi als möglichen Nachfolger Colin Edwards'.
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Motorsport-Magazin.com - Das Forward Racing Team bekam in Le Mans ein neues Getriebe. In Mugello wird es, wie Teamboss Giovanni Cuzari gegenüber der offiziellen Seite der MotoGP bestätigte, den heiß ersehnten neuen Rahmen geben. "Am Renntag wird man unter Garantie den Unterschied am Bike sehen. Zwischen Barcelona und dem darauffolgenden GP werden wir weitere Komponenten bekommen, die bereits 75 Prozent von dem Motorrad ausmachen, das wir 2015 fahren werden", erklärte er.

Es liegt an ihm zu beweisen, dass er diesen Platz nächstes Jahr verdient
Giovanni Cuzari

Von Yamaha wird es in der kommenden Saison kein Chassis und keine Schwingen geben. Die neue Verkleidung soll laut Cuzari großenteils aus dem bestehen, was Colin Edwards im letzten Jahr fuhr - Marke Eigenbau. "Aleix [Espargaro] ist ein sehr schneller Fahrer, er passt sich gut an und hat mit diesem Bike enorm schnell Vertrauen gewonnen. Colin hat auf der anderen Seite noch Probleme mit den Richtungswechseln", begründete Cuzari die Entscheidung, zunächst nur den Texaner mit den neuen Teilen fahren zu lassen.

Am Testtag in Jerez übernahm Moto2-Pilot Simone Corsi Edwards' Maschine. "Er fuhr niedrige 1:42er Zeiten! Das einzige, was mich etwas wundert ist, dass er diese Zeit in den ersten Runden fuhr und sich dann nicht weiter verbessern konnte. Allerdings sollten wir auch bedenken, dass das seine ersten 45 MotoGP-Runden waren, er hatte Schmerzen in den Armen und es ist schon was Anderes als ein Moto2-Bike", so Cuzari.

Corsi wird die GP-Maschine wohl auch in Barcelona testen. "Warum auch nicht? Ich würde liebend gern noch einen Italiener in der Königsklasse sehen. Er ist ein schneller und ruhiger Fahrer... Es liegt an ihm zu beweisen, dass er diesen Platz nächstes Jahr verdient." Während Edwards 2015 in den Ruhestand geht, soll Espargaro dem Team erhalten bleiben. Der Teamchef ergänzte: "Mit Aleix haben wir einen Vertag für zwei Jahre plus einem weiteren und theoretisch sollten Verträge auch eingehalten werden. Wir wollen ihn nicht frühzeitig gehen lassen. Aber sollte das passieren, wäre es schwer, einen Fahrer zu finden, der das Bike fahren will, denn wir haben bewiesen - auch dank Aleix - dass es ein Sieg-Paket ist. Wir haben fünf von fünf Rennen der Open-Kategorie gewonnen, dazu mit signifikantem Vorsprung auf die anderen."


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