MotoGP - Marquez: Rossi in Mugello schwer zu schlagen

Eine Frage der Ehre

Marc Marquez erwartet beim Großen Preis von Italien in Mugello harte Gegenwehr von Valentino Rossi und Jorge Lorenzo.
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2008: Rossis bislang letzter Sieg in Mugello - Foto: Milagro

Weltmeister Marc Marquez hat die ersten fünf Läufe der MotoGP-Saison 2014 gewonnen. Nur Valentino Rossi konnte ihm gelegentlich nahekommen. Nach dem Großen Preis von Frankreich in Le Mans steht als nächstes das Rennen in Rossis Wohnzimmer Mugello an. Traditionell scheint es so, als würden dem "Doktor" vor heimischem Publikum Flügel wachsen. Insgesamt neun Mal triumphierte Rossi in Mugello, davon sieben Mal in Folge in der MotoGP. Deshalb erwartet Marquez ein hartes Rennen in der Toskana.

"Ich denke, Valentino wird stark sein, denn es ist seine Heimstrecke", so Marquez. Auch Jorge Lorenzo, der seit 2011 jedes Jahr in Mugello triumphieren konnte, erwartet der Champion in starker Form. Mit fünf Siegen und fünf Pole Positions an ebenso vielen Wochenenden hat Marquez 2014 einen fantastischen Lauf. Doch der Dominator relativiert: "Es sieht von außen leicht aus, aber in er Box müssen wir arbeiten und uns weiter verbessern. In Mugello wird Valentino wieder 22 und so schwer zu schlagen sein."

Rossi selbst ist sich bewusst, dass es auch beim italienischen Grand Prix nur 25 Punkte gibt. "Trotzdem ist Mugello eine Frage der Ehre, denn es ist eine meiner liebsten Strecken. Jorge hat die letzten drei Rennen [in Mugello] auf einer Yamaha gewonnen, das bedeutet, dass die M1 in Mugello sehr konkurrenzfähig ist."

Ich wünschte, ich hätte mit ihm kämpfen können, als ich 22 war
Valentino Rossi

Rossi, der für seinen Rivalen große Bewunderung hegt, erklärte, er hätte Marquez gern früher als Rivalen gehabt: "Ich wünschte, ich hätte mit ihm kämpfen können, als ich 22 war. Aber es ist eine gute Motivation, zu versuchen, ihn zu schlagen." Der Italiener glaubt, dass es schwierig werden wird, Marquez in seiner derzeitigen Form zu besiegen. Doch Mugello ist nicht das beste Pflaster für den amtierenden Weltmeister, der dort im Vorjahr vier Mal stürzte, unter anderem auf heftige Art und Weise am Ende der Zielgeraden.


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