MotoGP - Marquez & Pedrosa suchen Steigerung

Weltmeister fährt auch beim Test Bestzeit

Marc Marquez und Dani Pedrosa testeten am Montag in Jerez nicht allzu viel, fanden aber kleinere Verbesserungen für den Frankreich GP.
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Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez sicherte sich nach seinem rekordverdächtigen vierten Rennsieg in Folge auch beim Test am Montag in Jerez de la Frontera die Spitze. Mit einer schnellsten Zeit von 1:38.737 Minuten fuhr er Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und seinem Teamkollegen voran. "Wir haben ehrlich gesagt nichts Besonderes getestet. Wir haben mehrere kleinere Dinge ausprobiert. Einiges hat funktioniert, andere Dinge weniger. Insgesamt konnten wir aber viele Daten sammeln", schilderte er nach 55 Runden.

Ein bisschen konnte ich aufholen
Marc Marquez

"Ein bisschen konnte ich aufholen. Ich habe anders gearbeitet als bei den Vorsaisontests. Ich habe ein paar andere Einstellungen an der Hinterradbremse probiert, was wir am Rennwochenende meist nicht schaffen. Außerdem habe ich eine andere Strategie der Elektronik und eine andere Geometrie getestet", fuhr der Weltmeister fort. "Ich habe am Hinterrad etwas ausprobiert, was mir ein bisschen beim Umlegen hilft. Letztes Wochenende hatte ich da zum Beispiel in Kurve fünf einige Probleme. Besonders die andere Hinterradaufhängung war gut. Die Tests mit der Geometrie waren nur an einigen Stellen besser und mir persönlich hat das nicht sehr gefallen."

Dani Pedrosa verlor auf dem vierten Rang 0.640 Sekunden auf Marquez und schilderte: "Grundsätzlich haben wir mit dem Chassis herumgespielt, um das Gefühl zu verbessern. Das waren keine großen Sachen. Besonders im Kurveneingang soll das Bike stabiler werden. Wenn man etwas verändert, ruft man gleichzeitig Probleme in anderen Bereichen hervor, also haben wir versucht, die beste Balance zu finden. Wir haben viel an verschiedenen Setups gearbeitet."

Natürlich verliere und gewinne der Spanier hier und da Zeit. "Jetzt haben wir eine Idee, die wir in Le Mans ausprobieren wollen. Die Streckentemperaturen dort sind aber komplett anders als hier. Wir müssen sehen, wie die Reifen und das Bike dort dann funktionieren. Natürlich haben wir am Kurveneingang etwas verbessert, so verlieren wir aber am Start. Wir versuchen eben noch immer, das Beste herauszuholen und hoffen, beim nächsten Mal vorne zu liegen", sagte er weiter.


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